Wall-Decaux-Manager Andreas Prasse

"Wir investieren so viel Geld wie nie zuvor in unserer Geschichte"

Andreas Prasse, Wall Decaux
© Jeanette Petri
Andreas Prasse, Wall Decaux
Von 300 auf 600 auf 1000 - der Außenwerber Wall Decaux investiert Rekordsummen in die Digitalisierung und will bis Ende nächsten Jahres 1.000 digitale Screens auf der Straße haben. Was das Unternehmen sonst noch auf der Agenda hat, erzählt Andreas Prasse im Interview mit HORIZONT Online.

Herr Prasse, aktuell stehen alle Medien unter Feuer: Die Digitalen kämpfen mit Ad Fraud und Brand Safety, die TV-Macher müssen sich anhören, die jungen Zielgruppen zu verlieren, und Print bekommt ohnehin seit Jahren eine aufs Dach. Nur über Out of Home gibt es kaum kontroverse Debatten - wird Ihnen das nicht selbst allmählich langweilig? Out of Home ist wohl tatsächlich die große Konstante in einem sich rasant verändernden Medienmarkt. Und zwar eine Konstante, die wächst und im Media-Mix eine immer wichtigere Rolle spielt. Sie finden das langweilig? Ich nicht. Von mir aus kann das ruhig so weitergehen.

Was ist die zentrale Positionierung von OoH? Das einzige klassische Medium zu sein, das keine Reichweite verliert? Oder jetzt auch langsam digitale Kunststücke wie Targeting zu beherrschen? Für mich ist Reichweite nach wie vor unsere größte Stärke. Wir verlieren ja nicht nur nicht an Reichweite, sondern legen dank der Mega-Trends Urbanisierung und steigende Mobilität sogar zu.

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