Video-Interview

Wie viele Leute lesen Medieninsider, Marvin Schade und Matthias Bannert?

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Marvin Schade (l.) und Matthias Bannert sind die "Medieninsider"
© dfv/turi2.tv
Marvin Schade (l.) und Matthias Bannert sind die "Medieninsider"
Insider Business: "So schnell wird man uns nicht los." Im Video-Interview mit HORIZONT und turi2.tv sprechen Marvin Schade und Matthias Bannert, Gründer des Magazin-Startups Medieninsider, über ihre Abo-Zahlen und den Männer-Überschuss im deutschen Medienjournalismus.
Zwei bis drei große Geschichten wollen die Jungunternehmer pro Woche liefern. "Wir sehen uns nicht im Nachrichtenbetrieb, sondern versuchen, ein bisschen ausgeruhter an die Sachen ranzugehen", so Chefredakteur Schade. 


Das Ziel der beiden: Menschen sollen für ihre Texte zahlen. Fast alle Inhalte auf der Seite sind deshalb seit dem Start im August kostenpflichtig. Zwischen 5 und knapp 9 Euro pro Monat kostet ein Abo aktuell, wer mehr Starthilfe leisten will, kann monatlich auch 50 Euro ausgeben. Die Nachfrage von Unterstützern habe die Erwartungen übertroffen, erklären Schade und Bannert: Ihre Zahl liege "noch unter 500", aber "deutlich über 100". 

Leben können sie von diesen Abo-Erlösen und dem Einzelverkauf ihres bisher einzigen Reports über "Paid Content & Subscriptions" aber noch nicht. "Wir geben uns dafür locker ein Jahr", sagt Geschäftsführer Bannert. Bis dahin soll der Umsatz die eigenen Gehälter und die weiterer Journalisten voll finanzieren. Noch zehren Schade und Bannert von den Ersparnissen, die sie in die Gründung eingebracht haben. Bannert hält zudem Agentur-Beteiligungen. 


Was die Gründer in Sachen Werbung geplant haben – und ob sie als Insider-Marke auf ein Übernahmeangebot von Mathias Döpfner hoffen, erzählen die beiden im Video. 
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