Verkaufsprozess stockt

Bleibt DuMont auf seinen Zeitungen sitzen?

Christoph Bauer
© dumont
Christoph Bauer
Der geplante Verkauf der DuMont-Zeitungen verläuft holprig. Interessenten ziehen sich zurück. CEO Christoph Bauer bittet um Aufschub. Der aktuelle Stand.
Es ist ein fatales Signal, das von Köln ausgeht. Was sagt das über die Zeitungslandschaft, wenn selbst namhafte Titel wie die der DuMont Mediengruppe auf derart geringes Käuferinteresse stoßen?

Früher hätten Interessenten den Kölnern die Bude eingerannt. Man muss sich das in Erinnerung rufen: Noch vor zwölf Jahren ließ sich die damalige WAZ-Gruppe den Kauf der Braunschweiger Zeitung geschätzte 210 Millionen Euro kosten. Diese Zeiten sind vorbei. Solche Summen sind heute nicht mehr vorstellbar. Im Fall von DuMont aber geht es nicht nur um einen einzelnen Titel, sondern um das gesamte regionale Zeitungsgeschäft. Die Resonanz ist trotzdem dürftig.

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