Vergleich geschlossen

FIFA und TUI Cruises legen Streit über TV-Rechte auf Schiffen bei

   Artikel anhören
Kreuzfahrtschiff von TUI Cruises
© IMAGO / Chris Emil Janßen
Kreuzfahrtschiff von TUI Cruises
Der Fußball-Weltverband FIFA und der Reiseveranstalter TUI Cruises haben ihren Rechtsstreit über TV-Rechte auf Kreuzfahrtschiffen nach knapp einem Jahr beigelegt. Die Auseinandersetzung endete vor dem Hamburger Landgericht mit einem Vergleich der beiden Parteien, teilte die FIFA am Mittwoch in einem Statement mit.

Der Rechtsstreit war seit dem 1. Juli 2020 anhängig. Die FIFA hatte Klage erhoben, weil TUI Cruises die von ARD und ZDF ausgestrahlten Live-Übertragungen von Spielen der WM 2018 und der Frauen-WM 2019 auf Kreuzfahrtschiffen in internationalen Gewässern empfangen und genutzt hatte. Einen Lizenzvertrag mit der zuständigen Rechteagentur hatte TUI Cruises nicht abgeschlossen.


Lucienne Damm_Tui Cruises
© turi2 / Youtube
Mehr zum Thema
"Gutes tun, dann reden"

So will Lucienne Damm für mehr Nachhaltigkeit bei Tui Cruises sorgen

Nachhaltigkeit und Kreuzfahrten - lässt sich das miteinander vereinen? Ja, sagt zumindest Lucienne Damm, die als Umweltmanagerin bei Tui Cruises arbeitet im Video-Interview von turi2.tv. Gerade bei der "Mein Schiff"-Flotte ist in Sachen Umweltschutz in den vergangenen Jahren einiges getan, sowohl bei der Schiffstechnik als auch bei den Konzepten zu Abfallvermeidung und Landausflügen.

In dem Vergleich erkennt TUI Cruises nun die Urheberrechte der FIFA an dem vom Weltverband produzierten und an internationale TV-Sender lizenzierten Basissignal an. Der Reiseveranstalter hat sich in diesem Zusammenhang verpflichtet, das FIFA-Basissignal künftig nur zu nutzen, wenn er zuvor eine Lizenz von der FIFA oder ihrem offiziellen Lizenzpartner für die In-Ship-Rechte erworben hat. dpa

    stats