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Klaus Schunk legt seine Ämter nieder

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Klaus Schunk verabschiedet sich von der Branche
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Klaus Schunk verabschiedet sich von der Branche
Er ist ein politischer Kopf, ein Bauchmensch, ein Mann der klaren Worte - und er ist eine jener Persönlichkeiten, die den Privatfunk von Anbeginn geprägt haben. Als Gründungsgeschäftsführer von Radio Regenbogen legte Klaus Schunk sein Amt bereits nieder. Sein Ausscheiden dort nimmt er zum Anlass, nun auch seinen Vorstandsposten beim Vaunet abzugeben. Bis zur Mitgliederversammlung im September übernimmt Nina Gerhardt von RTL Radio.
Nach 33 Jahren Engagement für den privaten Rundfunk sei der Zeitpunkt gekommen, sich "in einem nächsten Lebensabschnitt nun persönlichen Dingen zu widmen, die bisher immer zu kurz kommen mussten", sagt der 1953 im badischen Wiesloch geborene Klaus Schunk. Als langjähriger Vorsitzender des Fachbereichsvorstandes Radio und Audiodienste im Verband Vaunet gibt er den Posten zeitgleich mit dem als Geschäftsführer beim Mannheimer Sender Radio Regenbogen ab. Bis zur turnusmäßigen Wahl bei der Mitgliederversammlung im September übernimmt Nina Gerhardt von RTL Radio seine Verbandsaufgaben kommissarisch.


Zum Abschied erinnerte der ehemalige Journalist, der einst bei der Rhein-Neckar-Zeitung volontierte und 1983 den Wächter-Preis erhielt, an die vergangenen Monate und daran, dass es gelungen sei, für das von der Corona-Krise besonders betroffene Privatradio Unterstützung und Hilfen zu mobilisieren.

Hans Demmel, der Vorstandsvorsitzende des Vaunet, dankte Schunk für sein Engagement sowohl für den Verband als auch die Gattung Radio. Er nannte ihn einen verlässlichen Fürstreiter und Gestalter, einen "Homo Politicus" mit exzellentem Netzwerk und untrüglichem Instinkt für das Gebotene und Machbare. Besonders hob Demmel Schunks Fähigkeit hervor, Verbandspositionen in der Politik konsensfähig zu machen. Dabei halfen Klaus Schunk seine Erfahrung und sein Pragmatismus, nicht zuletzt aber auch sein Humor. usi
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