Udo Foht

Gerichtsprozess gegen Ex-MDR-Unterhaltungschef beginnt

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Strafprozess gegen Udo Foht beginnt.
© MDR/Stephan Flad
Strafprozess gegen Udo Foht beginnt.
Mehr als zehn Jahre nach dem Skandal um den früheren Unterhaltungschef des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR), Udo Foht, beginnt der Strafprozess gegen den 71-Jährigen. Der einst mächtige Fernsehmanager muss sich von Donnerstag (9.30 Uhr) an wegen Betrugs, Untreue, Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung vor dem Landgericht Leipzig verantworten.
Der Skandal in dem öffentlich-rechtlichen ARD-Sender kam 2011 ans Licht. Zusammengefasst standen damals Vorwürfe im Raum, dass es Filz und Geldschiebereien gegeben haben soll. Der MDR hatte ihm daraufhin gekündigt. Foht hatte sich damals nicht öffentlich zu den Vorwürfen geäußert. Ein Arbeitsprozess endete mit einem Vergleich. Der Ex-Unterhaltungschef galt als ein wichtiger Förderer von Karrieren im Schlagershowgeschäft.

Eigentlich hätte der Prozess schon 2018 beginnen sollen, wegen Krankheit war dieser aber abgesagt worden. Bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens gilt für Foht die Unschuldsvermutung. Zum Prozessbeginn soll die Anklage verlesen werde. Zudem wird dem Angeklagten die Möglichkeit eingeräumt, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Zeugen sind zum Auftakt nicht geladen. Die Kammer hat 18 weitere Termine bis kommenden März terminiert. dpa
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