TV-Vermarktung

AS&S wirbt mit Preisbalance - und fordert Code of Partnership im Werbemarkt

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Verspricht stabile Preise - trotz Corona: Uwe Esser, Geschäftsleiter TV von AS&S
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Verspricht stabile Preise - trotz Corona: Uwe Esser, Geschäftsleiter TV von AS&S
Krisensicher: Die ARD-Werbung Sales & Services (AS&S) will ihre Preise in der kommenden TV-Saison konstant halten – und fordert ein ähnliches Vorgehen auch von den Kollegen im Werbemarkt. "Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft  durch die Corona-Pandemie ist es besonders wichtig, dass alle Player im Werbemarkt einen Code of Partnership pflegen", sagt Uwe Esser, Geschäftsleitung TV, am Montag.
Die AS&S habe ihre Bemühungen, beim Pricing immer faire Bedingungen zu schaffen, jetzt nochmals intensiviert, so Esser weiter. Jetzt gebe es "einige leistungsgerechte Modifikationen", insgesamt gehe man aber preisstabil in die neue TV-Saison. Das ZDF hatte bereits am Freitag angekündigt, in der kommenden TV-Saison auf Preiserhöhungen zu verzichten


Hans-Joachim Strauch / ZDF / 2019
© ZDF Werbefernsehen
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Wegen der Corona-Krise haben viele Unternehmen ihre Marketingbudgets heruntergefahren - darunter leiden auch die TV-Konzerne, die sich Slots in ihren Werbeblöcken in der Regel besonders teuer bezahlen lassen. Das ZDF will nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen und verzichtet daher im kommenden Jahr auf eine Erhöhung der Werbepreise für TV-Spots. Das kündigte der Sender am späten Donnerstagabend an.

Die detaillierten Tarife der ARD sind auf der Website des Vermarkters veröffentlicht. Die beiden ursprünglich für dieses Jahr angesetzten Sport-Highlights Fußball-Europameisterschaft und Olympische Sommerspiele sind nun 2021 Teil im Vermarktungsportfolio. Die ursprünglichen Preise und Einbuchungsmöglichkeiten bleiben nach dem aktuellen Stand bestehen.

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Die Sportschau, die sich mit einer Nettoreichweite von knapp 40 Millionen Zuschauern in einem breiten Angebotsumfeld als "stabiler Anker für erstklassigen Bundesliga-Fußball" erwiesen habe, geht zudem mit den erneut erworbenen Übertragungsrechten in die kommende Saison. Die Traditionssendung zeigt genau wie das Aktuelle Sportstudio im ZDF bis 2025 wieder die Zusammenfassungen der Spiele. Laut TV-Geschäftsleiter Esser soll die neue Preisstruktur für die Partner im Werbemarkt ein Signal der Verlässlichkeit sein und ihnen Rückenwind für ihre werbliche Präsenz im Fernsehen verschaffen. kan 
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