"The Big Bang Theory"

Kult-Sitcom endet 2019 nach zwölf Staffeln

Die 279. Episode von "The Big Bang Theory" wird die letzte sein
© CBS
Die 279. Episode von "The Big Bang Theory" wird die letzte sein
Nach zwölf Staffeln und dann 279 Episoden ist Schluss: Im kommenden Jahr geht "The Big Bang Theory", die weltweit erfolgreiche Comedy-Serie um kauzige Wissenschaftler, mit der zwölften Staffel zu Ende. Das gaben Warner Bros. Television, der US-Sender CBS und Produzent Chuck Lorre am Mittwoch in einer gemeinsamen Erklärung bekannt. Die letzte Staffel soll demnach am 24. September in den USA anlaufen.
Sie seien den Fans der Serie für deren lange Unterstützung "ewig dankbar", hieß es in der Mitteilung. Sie wollten die Serie mit einem "epischen kreativen Ende" krönen. Mit der 279. Episode soll dann im Mai 2019 das Finale über die US-Bildschirme flimmern.

Die Serie um schräge Wissenschaftler und eine hübsche Kellnerin gehört seit dem Start 2007 zu den erfolgreichsten TV-Comedyserien der Welt. Sie wird in Deutschland bei ProSieben ausgestrahlt. Neben Jim Parsons, der den hochbegabten Physiker Sheldon Cooper spielt, wirken auch Johnny Galecki, Kaley Cuoco, Kunal Nayyar, Simon Helberg, Melissa Rauch und Mayim Bialik mit. 
Die Hauptdarsteller strichen Millionen-Gagen ein, die Serie sahnte bislang 52 Emmy-Nominierungen und zehn Gewinne ab. Vier Mal wurde Parsons mit dem TV-Preis als bester Komödiendarsteller ausgezeichnet.

Fans reagierten am Mittwoch bestürzt über das angekündigte Serien-Ende. Auf der Twitterseite von "The Big Bang Theory" posteten sie weinende Emojis und entsprechende Kommentare wie "Nein", "So Traurig" und "Macht weiter".

Zumindest lebt die Figur von Sheldon Cooper in der 2017 in den USA gestarteten Serie "Young Sheldon" weiter. Sie erzählt die Vorgeschichte, wie der spätere Physiker Cooper als neunjähriger Junge in Texas im Jahr 1989 aufwächst. Die Idee zu "Young Sheldon" stammte von Parsons, der die Prequel-Serie als Erzähler auch vertont.

Mit Blick auf das mögliche Ende von "The Big Bang Theory" sagte der Schauspieler im vorigen Jahr der "New York Times", dass es schwer sein werde, seine Figur Cooper nicht mehr spielen zu dürfen. Wenigstens sei er durch "Young Sheldon" immer noch beteiligt. dpa


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