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taz-Chefredakteur Georg Löwisch geht zur Zeit

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Geord Löwisch verlässt die taz
© Anja Weber
Geord Löwisch verlässt die taz
Der Chefredakteur der taz, Georg Löwisch, verlässt die überregionale Tageszeitung und geht im Juli zur Wochenzeitung Die Zeit. Der 45-Jährige wird dort Chefredakteur der Zeit-Extraseiten Christ & Welt sowie Zeit-Autor, wie die Blätter am Donnerstag mitteilten. Löwisch ist seit 2015 taz-Chefredakteur. Davor hatte er seit 1998 mehrere Positionen bei der Zeitung mit Sitz in Berlin innegehabt - mit einigen Jahren Unterbrechung für das Magazin Cicero.
"Man soll gehen, wenn es am schönsten ist", sagt Löwisch zu seinem Entschluss. "Der taz, wo ich Volontär, Reporter, Redakteur und schließlich Chefredakteur war, werde ich immer dankbar bleiben", fügte er hinzu. 


Löwisch gibt das Amt des Chefredakteurs der taz zufolge Ende April ab. Seine Nachfolge steht noch nicht fest. taz-Geschäftsführer Andreas Marggraf sagte: "Wir werden nun mit der gebotenen Sorgfalt über die Nachfolge von Georg Löwisch beraten. Der Vorstand ist demnach gemäß Redaktionsstatut für die Berufung der Chefredaktion zuständig." 

Über die künftige Zusammenarbeit mit Löwisch sagte Zeit -Chefredakteur Giovanni di Lorenzo: "Gemeinsam mit ihm möchten wir Christ & Welt zur wichtigsten Plattform für alle Glaubens- und Wertefragen entwickeln." Das sechs Seiten starke und wöchentlich erscheinende Zeitungsbuch Christ & Welt wird von einer eigenen Redaktion in Berlin gemacht. Nach Zeit -Angaben liegen die Extraseiten einem Teil der Zeit -Auflage bei. 


Bei der Zeit wird außerdem Holger Stark, bislang Mitglied der Chefredaktion, zum 1. Februar 2020 zum stellvertretenden Chefredakteur ernannt. Er leitet weiterhin gemeinsam mit Karsten Polke-Majewski das Ressort Investigatives und Daten von Zeit und Zeit Online. dpa
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