Spotify, Youtube & Co

Das sind die beliebtesten Musik-Streamingdienste der Deutschen

Musik wird heute vor allem via Smartphone konsumiert
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Musik wird heute vor allem via Smartphone konsumiert
Vor 40 Jahre ging der erste Walkman über die Ladetheke, heute wird Musik allerdings in erster Linie über Smartphone-Apps konsumiert - Stichwort Streaming. Die Nutzer haben die Qual der Wahl: Auf dem Musik-Streamingmarkt tummeln sich zahlreiche große und kleine Player, die mit ihrer Song-Bibliothek, exklusiven Podcasts oder klugen Playlist-Algorithmen auf Kundenjagd gehen. Doch welcher Dienst ist eigentlich am beliebtesten? Der Dienstleister AppAnnie hat versucht, Licht ins Dunkel zu bringen.

Das Unternehmen, das auf App-Analysen spezialisiert ist, hat untersucht, welche Musik-Streamingdienste die meisten monatlich aktiven Nutzer haben. Weltweit betrachtet hat Spotify in dieser Hinsicht klar die Nase vorn. Der Anbieter aus Schweden zählt die meisten monatlich aktiven Nutzer. AppAnnie nennt allerdings keine konkreten Zahlen. Apple Music verliert seinen Spitzenposten und rangiert auf dem zweiten Rang. Aus deutscher Sicht erfreulich: Das aus Berlin stammende Unternehmen Soundcloud liegt laut AppAnnie weltweit auf dem dritten Platz.



Die beeindruckenste Erfolgsgeschichte in diesem Ranking hat aber wohl der Musikstreamingdienst Youtube Music geschrieben. Laut AppAnnie ist der Google-Dienst, der erst seit Ende 2015 auf dem Markt ist, von Platz 13 um sieben Ränge auf Platz 6 geklettert, in Deutschland gar auf Platz 4. Die steigenden Userzahlen erklären sich die Experten vor allem mit dem bereits etablierten Benutzerstamm von Youtube sowie mit der leistungsstarken Suchmaschine im Rücken.

Das sind die beliebtesten Dienste
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Das sind die beliebtesten Dienste
In Deutschland geben die Nutzerzahlen hingegen ein etwas anderes Bild ab. Zwar ist das Spitzenduo identisch mit den weltweiten Statistiken - Spotify und Apple Music sind auf Rang 1 und 2 - doch schon dahinter findet sich Amazon Music statt Soundcloud (siehe Chart oben). Kurios: Der Berliner Dienst hat offenbar im Ausland mehr Fans als in seinem Heimatmarkt. ron


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