Sportberichterstattung im Abstiegskampf

Wie sich die Medienunternehmen nach dem Bundesliga Restart schlagen

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Atmosphäre fühlt sich anders an: Weder im Stadion noch im TV-Studio gibt es derzeit Publikum.
© Imago Images/Martin Hoffmann
Atmosphäre fühlt sich anders an: Weder im Stadion noch im TV-Studio gibt es derzeit Publikum.
Erleichterung stand Karl-Heinz Rummenigge ins Gesicht geschrieben, als er vor zweieinhalb Wochen im Bremer Weserstadion vor die Sky-Kamera trat. Und diese Erleichterung war wohl weniger der Tatsache geschuldet, dass der FC Bayern München gerade zum 8. Mal in Folge die Deutsche Meisterschaft klargemacht hatte, sondern dem Umstand, dass diese Saison überhaupt zu Ende gebracht werden konnte. Es sei schon merkwürdig, meinte Rummenigge vor leeren Rängen und wiederholte das wenige Tage darauf in einem ZDF-Interview: „Es ist komisch, es ist skurril, was da stattgefunden hat, aber es ist alternativlos.“
Eine Alternative, beispielsweise der Abbruch der Saison wie in Frankreich, hätte für die deutschen Clubs eventuell eine ähnliche Klagewelle vor Gericht bedeutet, und damit noch mehr Ungemach als all das, was rund um Hygienemaßnah

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