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Instagram ermöglicht mehr verifizierte Accounts

Instagram will seine Plattform sicherer machen
© Marco Saal
Instagram will seine Plattform sicherer machen
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Instagram will sich und seine Nutzer besser vor Fake-Accounts schützen und führt daher unter anderem verifizierte Accounts auch für reichweitenstarke Profile von Nicht-Promis ein. Außerdem können sich Nutzer künftig genauer über Accounts informieren. Mit den neuen Tools will Instagram das Netzwerk sicherer machen und vor Nutzern mit bösen Absichten schützen.
Bislang bekamen bei Instagram lediglich Top-Promis oder Marken das auch aus anderen Netzwerken bekannte blaue Häkchen. Ab sofort können sich auch andere Nutzer mit vielen Followern für das Echtheitssiegel bewerben. Praktisch funktioniert das über ein Online-Formular, bei dem Bewerber Nutzernamen und ihren tatsächlichen Namen angeben und ein Foto ihres Ausweises hochladen müssen. 

Außerdem bekommen Nutzer nun die Möglichkeit an die Hand, sich genauer über reichweitenstarke Profile zu informieren. So kann man bei populären Accounts über den Menüpunkt "About this Account" künftig sehen, wann das Profil angelegt wurde, aus welchem Land er kommt, ob der Usernamen in der Vergangenheit geändert wurde und auch welche Werbung aktuell dort zu sehen ist. Nutzer, bei denen diese Informationen künftig angezeigt werden, können diese im September einsehen, kurz darauf werden sie veröffentlicht. 
Unter "About this Account" finden Nutzer Informationen über das Profil
© Instagram
Unter "About this Account" finden Nutzer Informationen über das Profil
Als dritte Neuerung, die Nutzern mehr Sicherheit bieten soll, ermöglicht Instagram die Verwendung von Drittanbieter-Apps zur Authentifizierung. Zunächst können Nutzer für eine Zwei-Faktor-Authentifizierung Duo Mobile und den Google Authenticator verwenden. 

Mit den Maßnahmen will Instagram sich und seine Follower vor allem vor Fake Accounts schützen, die für den Mutterkonzern Facebook ein großes Problem darstellen. "Wir haben uns von Anfang an auf die Sicherheit unserer Plattform konzentriert, und die heutigen Updates basieren auf unseren bestehenden Tools wie unseren Spam- und Missbrauchsfilter und der Möglichkeit, Konten zu melden oder zu sperren", erklärt Instagram-Mitgründer und CTO Mike Krieger. "Wir wissen, dass wir noch mehr Arbeit vor uns haben, um Akteure mit schlechten Absichten von Instagram fernzuhalten, und wir sind entschlossen, weiterhin mehr Tools zu entwickeln, um genau das zu tun." dh



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