Solingen, taz-Kolumne, Corona-Berichterstattung

Beschwerden beim Deutschen Presserat gehen durch die Decke

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Über die Corona-Berichterstattung in Boulevardmedien haben sich besonders viele Menschen beschwert
© IMAGO / MiS
Über die Corona-Berichterstattung in Boulevardmedien haben sich besonders viele Menschen beschwert
Das Jahr 2020 war für Wirtschaft und Gesellschaft gelinde gesagt herausfordernd. Dass durch Corona auch die Arbeit der Medien nicht gerade einfacher geworden ist, zeigt die Jahresbilanz des Deutschen Presserates. In der inzwischen 54-jährigen Geschichte des freiwilligen Selbstkontrollorgans der Print- und Onlinemedien haben sich noch nie zuvor so viele Leser über die Berichterstattung beschwert wie im vergangenen Jahr. Stein des Anstoßes waren häufig Beiträge zur Corona-Pandemie. Doch aus Sicht des Presserats waren die Vorwürfe in diesem Punkt zum größten Teil unbegründet.

Insgesamt 4085 Beschwerden sind im vergangenen Jahr beim Deutschen Presserat eingegangen. Das sind fast doppelt so viele als 2019, als 2175 Beschwerden bei dem Gremium aufgelaufen waren. 

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