Regeln für Youtuber

So reagiert das Netz auf die Regulierungsfantasien von Annegret Kramp-Karrenbauer

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer
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Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer
Die Forderung von Annegret Kramp-Karrenbauer nach Regeln für Youtuber im Wahlkampf hat heftige Reaktionen ausgelöst. Nicht nur Politiker äußerten sich entsetzt über die Äußerungen der CDU-Parteichefin, in den sozialen Medien prasselt auf die CDU derzeit erneut ein veritabler Shitstorm nieder.
Am Dienstagmorgen dominierte AKK und ihre Äußerungen die Diskussion bei Twitter. Gleich mehrere Hashtags wie #AKKRuecktritt, #Krampkarrenbauer, #Annegate und Begriffe wie "Regeln", "Meinungsfreiheit" und "Unsinnsvermutung" fanden sich in den Deutschland-Trends des Kurznachrichtendienstes.


Die Reaktionen auf die Äußerungen der CDU-Politikerin sind vernichtend. Nicht wenige Twitter-Nutzer legen der Politikerin den Rücktritt nahe. Andere freuen sich unverhohlen über die öffentliche Selbstdemontage der CDU. Natürlich wird auch jede Menge Spott und Hohn über AKK ausgeschüttet - insgesamt ist die Debatte bei Twitter aber sehr sachlich. 

Unterdessen formiert sich im Internet auch aktiver Widerstand gegen die Forderung von Kramp-Karrenbauer. Auf Change.org. haben die Youtuber Marmeladenoma (87) und Herr Newstime (29) eine Petition mit dem Titel "Keine Zensur unserer Meinungsfreiheit durch 'analoge Regeln', Frau Kramp-Karrenbauer!" gestartet, die aktuell (Dienstag, 10:00 Uhr), bereits über 11.000 Menschen unterschrieben haben. dh
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