Rundfunk Berlin Brandenburg

Wie sich der Sender für das Ende des linearen Medienkonsums rüstet

RBB-Intendantin Patricia Schlesinger
© RBB
RBB-Intendantin Patricia Schlesinger
Beim RBB beginnt die Zukunft im Januar 2021. Die Arbeit der Redaktionen wird sich vom Sendeplatz entkoppeln. Der geplante Umbau ist radikal, und er hat Modellcharakter. Möglicherweise für die gesamte ARD.

Niemand weiß, wann genau es vorbei sein wird mit dem linearen Fernsehen und Hörfunk. Vielleicht in fünf Jahren, vielleicht erst in zehn. Wahrscheinlich wird Patricia Schlesinger dann schon nicht mehr Intendantin sein. Der RBB soll aber auch danach eine Perspektive haben. "Wir haben nicht nur einen Auftrag in der Gegenwart", sagt die 57-Jährige und will die Maßnahmen daher jetzt ergreifen. Sie ist überzeugt: "Es eilt." Der Umbau ist radikal. Die Redaktionen sollen künftig nicht mehr abhängig von Sendeplätzen arbeiten. Das will geplant sein, umgesetzt, erprobt und etabliert. Allem zugrunde liegt die Frage: "Wie müsste der RBB aussehen, wenn wir ihn unter den geltenden finanziellen, politischen und technischen Prämissen gründen würden?" Das Konzept, das die Intendantin, Programmchef Jan Schulte-Kellinghaus und Produktionsdirektor Christoph Augenstein mit wechselnden Teams erarbeitet haben, trägt den Titel "Grüne Wiese".

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