Regionaler Radiomarkt

Wie Hörfunkvermarkter die Folgen des Shutdown bewältigen wollen

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Gitte Katz SWR Media: "Viele kleine oder mittlere Unternehmen ziehen schneller mal die werbliche Notbremse, um ihre Existenz zu sichern"
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Gitte Katz SWR Media: "Viele kleine oder mittlere Unternehmen ziehen schneller mal die werbliche Notbremse, um ihre Existenz zu sichern"
Radiosender bangen um ihre regionale Werbekundschaft, die es in der Coronakrise besonders hart getroffen hat. Die Vermarkter suchen nach Wegen, um ihre bedrohte Kernklientel zu unterstützen, etwa mit Hilfsfonds für Kleingewerbetreibende. Die Rabattkiste soll aber möglichst verschlossen bleiben.


Die regionalen und lokalen Werbekunden sichern den privaten Radiosender die Existenz. Es sind die ortsnahen Einzelhändler, Veranstalter, Gastronomen, Reiseanbieter, Sport- oder Freizeiteinrichtungen, die mit ihren Radiospots dafür sorgen, dass die Sender am Leben bleiben. Doch genau diese Klientel steht nun aufgrund der rigiden Einschränkungen des öffentlichen Lebens im Zuge der Corona-Krise vielfach vor dem Ruin. Und wer von diesen Regionalkunden überhaupt noch Geld für Radiowerbung hat, fährt seine Aktivitäten stärker zurück als die überregionalen Werbungtreibenden, wie die von HORIZONT befragten Hörfunk-Regionalvermarkter unisono bestätigen.

"Der lokale Werbemarkt lebt viel stärker als der nationale von kleinen und mittelständischen Kunden. Der Lock-Down hat aber genau diese Branchen lahmgelegt", analysiert Uwe Wollgramm, Geschäftsführer von Audio Media Service (AMS), die Sender wie Radio Bielefeld, Radio Westfalica oder Radio Gütersloh betreut.

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