Realitätsflucht im besten Sinn

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Buster Keaton in "Sherlock Junior" - ein Klassiker und eine Metapher auf das Kino
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Buster Keaton in "Sherlock Junior" - ein Klassiker und eine Metapher auf das Kino
Ein schmachtender Blick auf das Mädchen, das er liebt und vor dem er übel verleumdet wurde: In seinem Film „Sherlock Junior“ aus dem Jahr 1924 verquickt Buster Keaton zwei Handlungsstränge so kunstvoll miteinander, dass Cineasten das Werk bis heute als einen der besten Filme überhaupt bewerten. Ein filmischer Essay, eine Studie des Kinos über sich selbst, in der Realität und Traum perfekt miteinander verschmelzen. Diese Kunstfertigkeit hat das Medium auch 100 Jahre später nicht verloren, die Anziehungskraft von Kino im 21. Jahrhundert besteht noch immer in dieser Verbindung.
Oder, wie es Stefan Kuhlow ausdrückt: „Kino befriedigt nach wie vor diese innere Sehnsucht nach einem realen Ort, nach Begegnung und einem gemeinsamen Erlebnis, an dem genauso echte wie fantastische Geschichten erzählt werden.“

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