RBB-Krise

Verwaltungsrat tagt zur Vertragsauflösung Schlesingers

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Der Vertrag von Schlesinger soll aufgelöst werden.
© IMAGO / POP-EYE
Der Vertrag von Schlesinger soll aufgelöst werden.
Nach der Abberufung von RBB-Intendantin Patricia Schlesinger tagt der Verwaltungsrat des öffentlich-rechtlichen Senders in Kürze zur konkreten Vertragsauflösung. Nach dpa-Informationen wird sich das Gremium am Montag (22. August) in Berlin treffen, um über die Beendigung des Dienstvertrags zu befinden.
Der Rundfunkrat des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB), der per Staatsvertrag einen Intendanten oder eine Intendantin wählen und auch vorzeitig abberufen kann, hatte mit seinem Votum am Montag die Vertragsauflösung in Gang gesetzt. Für die konkreten Details wie die Frage nach einer möglichen Abfindung ist das Kontrollgremium Verwaltungsrat zuständig.

Am Dienstag hatte die Verwaltungsratsvorsitzende Dorette König im brandenburgischen Landtag in einer Sondersitzung zur Causa Schlesinger gesagt: "Ich kann Ihnen nur sagen, dass wir auch eine fristlose Kündigung nicht ausschließen." Sie ergänzte: Man werde alles dafür tun, dass für den RBB die Möglichkeiten bestehen blieben, "Ansprüche gegen Frau Schlesinger geltend zu machen".Schlesinger sieht sich seit Wochen Vorwürfen der Vetternwirtschaft ausgesetzt. Sie wies diese zurück. Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin ermittelt. Eine externe Untersuchung einer Anwaltskanzlei läuft. dpa
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