Quartalszahlen

Corona-Krise drückt Ströer in die roten Zahlen

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Out-of-Home war wegen des Lockdowns einer der großen Verlierer im 2. Quartal
© Ströer
Out-of-Home war wegen des Lockdowns einer der großen Verlierer im 2. Quartal
Der Werbevermarkter Ströer hat die Folgen der Corona-Krise im zweiten Quartal deutlich zu spüren bekommen und ist in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich stand ein Verlust von rund 43 Millionen Euro nach einem Gewinn von knapp 31 Millionen Euro im Vorjahresquartal, wie das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag in Köln mitteilte.
Der Umsatz sank den Angaben zufolge im Vergleich zum Vorjahr um ein Drittel auf 264 Millionen Euro. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei um 56 Prozent auf 61,8 Millionen Euro gefallen. Damit schnitt Ströer aber immerhin etwas besser ab, als Experten zuvor erwartet hatten. 


Zu Beginn der Corona-Krise hatte Ströer noch Optimismus verbreitet und betont, man sei für die kommenden Monate gut gerüstet. Man habe das Unternehmen "frühzeitig wetterfest gemacht" betonte Co-CEO Udo Müller anlässlich der Vorlage der Bilanz für 2019. Für das laufende Jahr hatte der Konzern aufgrund der Corona-Krise keine Prognose abgegeben. Die  Hauptversammlung wurde auf das zweite Halbjahr verschoben. dpa/dh
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