Quartalsbilanz

Ströer wächst dank Direktvertrieb weiter

Die Konzernzentrale von Ströer in Köln
© Ströer
Die Konzernzentrale von Ströer in Köln
Der Werbevermarkter Ströer hat von Januar bis September dieses Jahres dank seines guten Kerngeschäfts und des Telefon- und Direktvertriebs kräftig zugelegt. In den ersten neun Monaten stieg der Umsatz um 28 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro, wie das im SDax notierte Unternehmen am Dienstag in Köln mitteilte. Die Zahlen wurden neuen Vorschriften angepasst.
Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um 15 Prozent auf 364 Millionen Euro zu. Unter dem Strich verdiente Ströer 59 Millionen Euro und damit rund 13 Prozent mehr als vor einem Jahr. 


"Wir behalten unseren profitablen und nachhaltigen Wachstumskurs bei und fokussieren uns klar auf das deutsche Kerngeschäft", kommentiert Udo Müller, Gründer und Co-CEO von Ströer, die Ergebnisse. Müller zufolge haben sich alle Segmente positiv entwickelt und harmonieren sehr gut miteinander. "Unser OOH-Segment ist eingebettet in einen systematischen, übergreifenden Vertrieb ergänzt um Content- und Direct Media", so Müller. 

Für 2018 bestätigte der Medien- und Werbekonzern seine Prognosen. Müller peilt weiterhin einen konzernweiten Umsatzanstieg um rund ein Fünftel auf 1,6 Milliarden Euro und ein bereinigtes Ebitda von 375 Millionen Euro vor den Effekten aus den neuen Rechnungsvorschriften an. dpa
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