Quartalsbilanz

New York Times zählt drei Millionen Digital-Abos

Die "New York Times" verdient mittlerweile jeden vierten Dollar mir digitalen Produkten
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Die "New York Times" verdient mittlerweile jeden vierten Dollar mir digitalen Produkten
Das Digital-Geschäft der New York Times brummt nach zuletzt etwas schwächeren Zahlen wieder: Im dritten Quartal stieg die Zahl der bezahlten Digital-Abos um rund 203.000 auf über 3 Millionen. Zusammen mit den klassischen Print-Abos habe man damit über vier Millionen zahlende Abonnenten, wie der Verlag mitteilt. Die renommierte Tageszeitung gilt als Vorreiter in Sachen Digitalisierung. 
Das Wachstum um über 200.000 digitale Abos war der höchste Zuwachs in einem Quartal seit Anfang 2017, als die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten den Abo-Verkauf kräftig ankurbelte. Im 3. Quartal dieses Jahres profitierte die "New York Times" eigenen Angaben zufolge unter anderem von der Berichterstattung über die Anhörungen zur Berufung von Brett Kavanaugh als Richter am oberstem Gerichtshof der USA. 


Allerdings ist die New York Times nicht nur wegen ihrer politischen Berichterstattung gefragt: Rund 143.000 der neuen Abonnenten registrierten sich für die Nachrichteninhalte, der Rest für die beliebten Kreuzworträtsel und Rezepte der Zeitung. 

Insgesamt erzielte die New York Times in den vergangenen drei Monaten einen Umsatz in Höhe von 417 Millionen Dollar. Etwa jeder vierte Dollar (101,2 Millionen Dollar) wird mittlerweile mit digitalen Produkten umgesetzt - ein Anstieg um 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. 
Der operative Gewinn des Verlags lag im 3. Quartal bei 41,4 Millionen US-Dollar, der Netto-Gewinn bei 24,9 Millionen Dollar. dh
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