Prognose

Digitalwerbung soll 2019 deutlich schrumpfen - nur Google und Facebook machen Kasse

Dominanz hat einen Namen: Google
© Google
Dominanz hat einen Namen: Google
Dass die klassischen Medien so ihre Probleme damit haben, im Internet Geld zu verdienen, ist bekannt. In welcher Geschwindigkeit Google und Facebook die Publisher insbesondere bei der Werbevermarktung abhängen, zeigt eine aktuelle Prognose von WARC. Der Mediaforscher sagt voraus, dass die weltweiten Digitalspendings abseits von Google und Facebook in diesem Jahr deutlich zurückgehen werden. Die beiden Technologie-Riesen dürfen dagegen mal wieder auf satte Zuwächse hoffen. 

Auf den ersten Blick sieht der WARC-Forecast für 2019 noch ganz in Ordnung aus. Unter dem Strich sagt das Unternehmen einen Zuwachs der weltweiten Werbeausgaben um 4,3 Prozent auf netto 616 Milliarden US-Dollar voraus. Damit würde der Werbemarkt nur ein wenig an Dynamik verlieren. Glaubt man WARC, dann sind die Spendings im vergangenen Jahr noch um 5,4 Prozent gewachsen - das war der stärkste Zuwachs seit 2011. 

Das Kleingedruckte hat allerdings durchaus das Potenzial, den Publishern die Stimmung zu verhageln.

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