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Constantin Film und Süddeutsche Zeitung vereinbaren exklusive Zusammenarbeit

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"Das wahre Leben schreibt vielfach die besten Geschichten": Constantin-Vorstand Oliver Berben
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"Das wahre Leben schreibt vielfach die besten Geschichten": Constantin-Vorstand Oliver Berben
Das wahre Leben schreibt oft die besten Geschichten - nicht umsonst ist in der Berichterstattung immer wieder die Rede von "Wirtschafts-" oder "Justizkrimis" wie aktuell im Fall Wirecard. Die Produktionsfirma Constantin Film setzt auf der Suche nach neuen Stoffen daher nun auf die Unterstützung der Journalisten der Süddeutschen Zeitung. 
Die Kooperation zwischen der Produktionsfirma und der renommierten Tageszeitung sieht vor, dass Redakteure und Autoren der SZ die Produzenten und Drehbuchautoren von Constantin bei TV- und Filmprojekten exklusiv beraten. Die Partnerschaft sei "ein gelungenes Beispiel dafür, dass sich journalistische Stoffe in unterschiedlichen Formaten, von Print bis Bewegtbild, erzählen lassen", teilen die Partner mit. 

"Die Süddeutsche Zeitung hat spannende Stoffe, deren Übersetzung in TV und vielleicht sogar Kinofilme lohnt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, die faszinierende Inhalte und fundiert recherchierte Zusammenhänge auch mit filmischen Mitteln darstellen wird", sagt Stefan Hilscher, Geschäftsführer der Süddeutsche Zeitung. 

"Die Constantin Film ist stolz, dass sie mit der SZ einen so renommierten Partner für diese Zusammenarbeit gewinnen konnte. Das wahre Leben schreibt vielfach die besten Geschichten. Daraus fakten-basierte, zeitgemäß und hochwertig produzierte Formate zu erschaffen, die die Zuschauer nicht nur unterhalten, sondern auch informieren, darauf freuen wir uns sehr", so Oliver Berben, Vorstand für TV, Entertainment und digitale Medien der Constantin Film. 

Das erste gemeinsame Projekt der Partner ist eine dreiteilige Dokumentation über die Loveparade. Neben der Katastrophe bei der letzten Loveparade in Duisburg 2010 mit 21 Toten beleuchtet die Doku auch die erfolgreichen Anfänge der Musikparade in Berlin. Als Co-Autor und Berater ist der SZ-Redakteur Bernd Dörries an der Produktion beteiligt, der als einer der ersten vom Unglücksort berichten konnte und die Geschehnisse rund um die Katastrophe verfolgt hat. 

Außerdem planen Constantin und die SZ eine Reihe fiktionaler TV-Filme mit dem Titel "German Crime". In der Reihe werden spektakuläre Kriminalfälle neu aufgerollt. Dabei fließen auch bislang unbekannte Hintergründe in die Filme mit ein, die Recherchen der Süddeutschen Zeitung ergeben haben. Darunter werden laut einer Mitteilung auch Fälle sein, "die großes mediales Aufsehen erregten, die Republik in Atem gehalten haben und der Gesellschaft bis heute im Gedächtnis geblieben sind". dh
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