Presseförderung im Ländervergleich

Studie zweifelt an Stütze vom Staat

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Die Zustellung von Zeitungen ist teuer und aufwändig
© Manfred Richter auf Pixabay
Die Zustellung von Zeitungen ist teuer und aufwändig
Mit 40 Millionen Euro will die Große Koalition Verlage unterstützen, um die Zustellung von Zeitungen sicherzustellen. Andere Länder subventionieren ihre Presse stärker. Eine Studie zieht den Vergleich mit Frankreich, Schweden und Dänemark - und kommt zum Schluss, dass Zweifel am Sinn einer Zustellförderung angebracht sind. Auftraggeber der Studie ist das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Ausgerechnet.
Die Erkenntnis, dass Journalismus demokratiefördernd wirkt, Zeitungen maßgeblichen Anteil daran haben, diese aber in entlegene Gebiete zu liefern (sogenannte „White Spots“) eine kostspielige Angelegenheit sein kann, ist keine exklusiv deutsche. Der Blick, wie es andere Länder mit der Presseförderung halten, lohnt sich daher. Entsprechend hatte das von Hubertus Heil (SPD) geführte Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) eine Studie in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse liegen lange schon vor, wurden aber zunächst unter dem Deckel gehalten.

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