Preisverleihung

Die Lead Awards 2019 werden am 9. Dezember im Hamburger Curio-Haus vergeben

Die Hauptjury tagte vorige Woche in Berlin
© LeadAcademy für Medien / Lucie Marsmann
Die Hauptjury tagte vorige Woche in Berlin
Die Jury der Lead Awards 2019 hat getagt. 600 Titel standen zur Auswahl. Neu ist die Kategorie "Webleader Podcast". HORIZONT wird die Shortlist mit den Nominierten exklusiv vier Wochen vor der Veranstaltung veröffentlichen.

Seit 1992 werden die Lead Awards vergeben. Sie sind die wichtigste Auszeichnung für Print- und Onlinemedien in Deutschland. Gewürdigt werden 2019 wie im Vorjahr Blattmacher in den Kategorien "Zeitung regional", "Zeitung überregional", "Magazin Debatte", "Magazin Lifestyle", "Magazin Popular", "Magazin Independent" und "Webleader für das besten Online-Magazin". Hinzu kommt erstmals die Kategorie für den besten "Webleader Podcast".



Um das Auswahl- und Jurierungsverfahren zu schärfen, trafen die sieben Gewinner des Vorjahres diesmal aus der Gesamtheit aller 600 relevanten Magazin-und Zeitungstitel Deutschlands eine Vorauswahl.
Die Gewinner des Vorjahres trafen für die Jury eine Vorauswahl mit 140 Titeln
© LeadAcademy für Medien / Lucie Marsmann
Die Gewinner des Vorjahres trafen für die Jury eine Vorauswahl mit 140 Titeln
Aus diesen 140 Kandidaten wählte die Hauptjury vorige Woche die Nominierten für die Shortlist. Wer die Glücklichen sind, werden die Leserinnen und Leser von HORIZONT Anfang November und damit vier Wochen vor der feierlichen Preisverleihung erfahren. Die Veranstaltung wird in diesem Jahr, erneut mit Unterstützung der Freien und Hansestadt Hamburg (Behörde für Kultur und Medien), am Montag, den 9. Dezember, im Curio-Haus stattfinden.

Zunächst sei nur so viel verraten: Wie im Vorjahr stehen auch diesmal die Inhalte und ihre möglichst schlüssige, packende, aber ethisch verantwortungsvolle Umsetzung im Vordergrund. Dabei komme den Chefredakteuren, Artdirektoren, Herausgebern und Redakteuren eine immer wichtigere und schwierigere Aufgabe zu, meint Markus Peichl.

Steigende Ansprüche bei anhaltendem Sparzwang

Konkret sagt der Vorsitzende der Lead Academy für Medien, die seit 1992 die Lead Awards vergibt (bis 1998 unter der Bezeichnung Akademie Bildsprache): "Zum einen unterliegen sie nach wie vor einem nicht enden wollenden Sparzwang, zum anderen wird an sie der Anspruch gestellt, in einer immer unübersichtlicheren, vom populistischen Simplifizieren zunehmend gekaperten Kommunikationswelt für Klarheit, Differenzierung, Glaubwürdigkeit und Wahrhaftigkeit zu sorgen."


Unverändert, und das war immer schon das Besondere bei diesem Preis, ist eine Einreichung oder Bewerbung nicht möglich. Das Auswahl- und Vorschlagsrecht liegt allein bei der seinerzeit von Horst Wackerbart gegründeten Lead Academy. Ebenfalls unverändert ist die Vergabe von einmal Gold, einmal Silber und einmal Bronze in jeder Kategorie. Darüber hinaus gibt es jeweils bis zu fünfmal eine Auszeichnung. Durch den Abend im Curio-Haus führen wird Michel Abdollahi vom NDR. hor

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