Preisverleihung

Axel Springer verleiht seine Journalistenpreise via Youtube

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Der Axel Springer Preis für junge Journalisten wird dieses Jahr via Youtube verliehen
© Axel Springer
Der Axel Springer Preis für junge Journalisten wird dieses Jahr via Youtube verliehen
Nach Gruner + Jahr verleiht auch Axel Springer seine Journalistenpreise wegen der Corona-Pandemie virtuell. Während die Axel-Springer-Preise für Nachwuchsjournalisten normalerweise im Beisein von rund 150 geladenen Gästen überreicht werden, konnten in diesem Jahr alle Interessierte die Preisverleihung bei Youtube verfolgen. 
"Corona hat unserer Veranstaltung einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir haben das als kreative Herausforderung angenommen und versucht, den feierlichen und fröhlichen Charakter unseres Preises in eine 45-minütige digitale Verleihung zu übertragen", erklärt  Marc Thomas Spahl, Direktor der Axel Springer Akademie, die den Preis vergibt. "So konnten wir mit den Gewinnern, mit Ehrengästen und erstmals auch einem breiten Publikum die Preisverleihung gemeinsam verfolgen." 


Der Axel Springer Preis wird an Nachwuchsjournalisten vergeben. Neben den Preisen in Gold, Silber und Bronze für herausragende journalistischen Arbeiten werden "Exzellenz-Awards" in den Kategorien "Unterhaltung und Humor" und in diesem Jahr erstmals im Bereich "Lokaljournalismus" vergeben.

Die Preisträger 2020:

GOLD: Miguel Helm, "Sie ist 13, er 52", Die Zeit 

SILBER: Alexandra Rojkov, "202499", Süddeutsche Zeitung Magazin


BRONZE: Jonas Breng, "Doktor Gammel holt ein Kind", Stern Extra 

Exzellenz-Award Unterhaltung und Humor: Esra Karakaya, "KARAKAYA TALK", YouTube, Funk 

Exzellenz-Award Lokaljournalismus: Jörn Zahlmann, "Zeitsprung"-Serie, Elbe-Jeetzel-Zeitung

Neben den fünf Wettbewerbskategorien wird in diesem Jahr außerdem der "George-Weidenfeld-Sonderpreis für exzellente und mutige Recherche" vergeben. Er ist nach dem Verleger und Publizisten Lord George Weidenfeld (1919-2016) benannt, der sich Zeit seines Lebens für kritischen Journalismus und den journalistischen Nachwuchs einsetzte. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr die aus Indien stammende, erst 25-jährige TV-Journalistin Manisha Ganguly. Zu ihren herausragenden Leistungen zählten 2019 zwei Enthüllungen für die BBC über Luftangriffe russischer Flugzeuge auf die Zivilbevölkerung in Idlib sowie Kriegsverbrechen in Libyen

Die beiden Exzellenz-Awards für "Lokaljournalismus" und "Unterhaltung und Humor" sind jeweils mit 5.000 Euro dotiert. Die Hauptkategorien Gold, Silber und Bronze – dotiert mit 10.000 Euro, 5.000 Euro und 3.000 Euro – zeichnen die drei besten Arbeiten eines Jahres aus. Der "George-Weidenfeld-Sonderpreis" für investigative und mutige Recherche-Leistungen ist mit 5.000 Euro dotiert, für den die Jury nicht nur deutschsprachige Journalisten in Betracht zieht. Er steht außer Konkurrenz zu den anderen Kategorien. dh
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