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Süddeutsche Zeitung verkündet 150.000 Digital-Abos

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Judith Wittwer ist Chefredakteurin der Süddeutschen Zeitung
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Judith Wittwer ist Chefredakteurin der Süddeutschen Zeitung
Die Süddeutsche Zeitung hat bei ihren Digital-Abos eine wichtige Wegmarke erreicht. Im August verzeichnete die Münchner Tageszeitung 150.000 Abos. Eigentlich sollte diese Zahl erst Ende des Jahres erreicht werden. 
Laut Verlag hat sich die Zahl der verkauften SZ-Plus-Abos innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Im November hatte sie SZ eine neue Angebotstruktur mit günstigeren Einstiegs-Abos eingeführt, um ihre digitalen Verkäufe weiter anzukurbeln - offensichtlich mit Erfolg.


"Vergangenen Herbst haben wir uns mit dem neuen Abo-Portfolio strategisch neu positioniert. Unser Ziel war es, 2020 deutlich zu wachsen. Vorgenommen haben wir uns die 150.000 bis Ende des Jahres – dass wir sie jetzt schon erreicht haben, freut uns sehr", sagt Johannes Hauner, Mitglied der Geschäftsleitung der Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH.  Auch die Corona-Krise dürfte sich in den vergangenen Monaten positiv auf den Verkauf digitaler Nachrichtenangebote ausgewirkt haben: Während das Interesse an aktuellen Informationen gerade zu Beginn der Pandemie groß war, mussten viele Verkaufstellen für gedruckte Presseprodukte zeitweise schließen. 

In die Zahl sind Probe-Abonnements nicht mit eingerechnet. Diese lagen in den vergangenen Monaten laut SZ durchweg im fünfstelligen Bereich. Rund die Hälfte der Probe-Abos kann die SZ in bezahlte Abonnements umwandeln. "Die hohe Zahl zeigt, dass wir weiter sehr dynamisch wachsen werden", ist Hauner sicher. 
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"Wir freuen uns, dass immer mehr Leserinnen und Leser unsere vielfältige und qualitativ hochstehende digitale Publizistik entdecken, schätzen und nicht mehr missen möchten", sagt Judith Wittwer, seit Juli 2020 Chefredakteurin der Süddeutschen Zeitung. "Die Redaktion ist bestrebt, ihre Formate, Erzählweisen und Recherchemethoden permanent weiterzuentwickeln und so für Digital-Abonnentinnen und -Abonnenten noch attraktiver zu werden. Zum Erfolg trägt sicher auch ein enger Austausch zwischen Redaktion und Verlag bei." dh
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