#opendoormunich

Münchner bieten auf Twitter spontan Unterschlupf an

Der Münchner Radiosender Charivari bringt es auf den Punkt
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Der Münchner Radiosender Charivari bringt es auf den Punkt
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In den Stunden und Minuten nach dem furchtbaren Amoklauf im Norden Münchens herrschten in der Stadt Angst, Panik und Verwirrung. Der öffentliche Nahverkehr wurde komplett eingestellt - viele Menschen hätten es deswegen nicht mehr nach Hause geschafft, ohne kilometerweit zu laufen. Zahlreiche Münchner Bürger und Institutionen boten daher auf Twitter unter den Hashtags #opendoormunich und #offenetuer spontan Unterschlupf an.
Die dutzenden Tweets zum Thema zeigen: In der Zeit unmittelbar nach den Schüssen am Olympia-Einkaufszentrum ging es nicht nur darum, einfach nur Solidarität mit den Opfern und anderweitig Betroffenen zu zeigen. Es ging um ganz konkrete Hilfe. Ein ähnliches Phänomen war im vergangenen November nach den Attentaten von Paris zu beobachten, als Bewohner der Stadt unter dem Hashtag #PortesOuvertes ihre Wohnungen anboten.







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