OMG-Chef Schulz zum TV-Boom

"Preiserhöhungen bis 40 Prozent lassen alle Grundlagen aus der Kurve fliegen"

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Mann der klaren Worte: Klaus-Peter Schulz, Sprecher und Geschäftsführer der Organisation der Mediaagenturen (OMG), glaubt, dass die im TV nicht bedienbare Nachfrage zu den GAFAs und in andere Gattungen umgeleitet wird
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Mann der klaren Worte: Klaus-Peter Schulz, Sprecher und Geschäftsführer der Organisation der Mediaagenturen (OMG), glaubt, dass die im TV nicht bedienbare Nachfrage zu den GAFAs und in andere Gattungen umgeleitet wird
Die Lage im TV-Markt bleibt angespannt. Ein Ende des aktuellen Nachfragebooms ist nicht in Sicht. Agenturvertreter sprechen inzwischen von einer unterjährigen Hyperinflation, die derzeit alle Planungen zerschießt und vor allem auf Kosten mittelständischer Kunden geht. Jetzt meldet sich Klaus-Peter Schulz, Geschäftsführer und Sprecher des Agenturverbandes OMG, zu Wort. Seiner Meinung nach profitieren vom aktuellen Ausnahmezustand, der mit empfindlichen Preissteigerungen einher geht, langfristig nicht die Fernsehvermarkter – sondern wieder einmal die GAFAs.

Herr Schulz, im TV herrscht momentan Ausnahmezustand, es gibt offenbar kaum mehr buchbare Spots. Wie nehmen Sie die Situation wahr? Nach den Lockdowns ist die Konsumlust spürbar angestiegen. Diesen konjunkturellen Sondereffekt wollen die werbungtreibenden Unternehmen natürlich für sich nutzen. Deshalb erlebt TV-Werbung gerade einen Nachfrage-Boom mit tiefgreifenden Folgen: Das Inventar ist in diesen Wochen extrem knapp.

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