Öffentlich-Rechtliche

Erträge aus dem Rundfunkbeitrag bleiben stabil

Der Rundfunkbeitrag spült acht Milliarden Euro in die Kassen der Öffentlich-Rechtlichen
© Marek Gottschalk/Fotolia
Der Rundfunkbeitrag spült acht Milliarden Euro in die Kassen der Öffentlich-Rechtlichen
Die Einnahmen zur Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender sind im vergangenen Jahr stabil geblieben. Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio - Nachfolger der Gebühreneinzugszentrale GEZ - erzielte 2018 Erträge aus dem Rundfunkbeitrag in Höhe von acht Milliarden Euro.
Damit seien die Erträge erstmals seit 2014 wieder gestiegen, allerdings mit 0,43 Prozent nur minimal, teilte der Beitragsservice am Dienstag in Köln mit. In 2017 lagen die Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag bei 7,974 Milliarden Euro. Der Rundfunkbeitrag ist bis 2020 auf 17,50 Euro pro Haushalt im Monat festgelegt.


Die Zahl der zum Rundfunkbeitrag angemeldeten Wohnungen stieg 2018 auf 39,5 Millionen - ein Plus von einem Prozent. Die Zahl der angemeldeten Betriebsstätten nahm im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Prozent auf 3,9 Millionen zu. Gleichzeitig erhöhte sich auch die Zahl der Personen, die aus sozialen Gründen von der Rundfunkbeitragspflicht befreit sind. Erstmals waren es 2018 über drei Millionen Menschen. Mehr als zwei Drittel der Befreiten beziehen den Angaben zufolge Sozialgeld oder Arbeitslosengeld II. dpa
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