Neues Werbeformat

Google startet Video-Reach-Kampagnen

Google stellt ein weiteres neues Werbeformat für seine Videoplattform Youtube vor
© HORIZONT
Google stellt ein weiteres neues Werbeformat für seine Videoplattform Youtube vor
Erst in der vergangenen Woche hat Google angekündigt, sein prominentestes Youtube-Werbeformat - den Masthead - auch auf vernetzte Fernsehgeräte zu bringen. Jetzt gibt es wieder eine Neuerung für Werbekunden von Google. Auf der Advertising Week in New York hat das Unternehmen Video-Reach-Kampagnen angekündigt. Das innovative Werbeformat macht sich maschinelles Lernen zunutze, um automatisch die effizienteste Kombination aus überspringbaren und nicht überspringbaren In-Stream-Anzeigen und sechssekündigen Bumper Ads auszuspielen.
Dank des neuen Formats müssen Werbungtreibende künftig sechssekündige Bumper-Ads, überspringbare sowie nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen nicht mehr separat steuern, sondern können mehrere Videos in einer einzigen Kampagne hochladen. In der Folge sorge die Machine-Learning-Technologie des Suchmaschinen-Riesen automatisch für die effizienteste Kombination dieser Formate, damit möglichst große Teile der jeweiligen Zielgruppe erreicht werden.


Ford hat die Video-Reach-Kampagnen als erster Kunde bereits getestet und laut Google vielversprechende Ergebnisse erzielt. Demnach konnte der Automobilhersteller die Kampagnenkosten in Alpha-Tests gegenüber seinen früheren YouTube-Vergleichswerten um mehr als 20 Prozent senken. "Die positiven Ergebnisse der Video-Reach-Kampagne haben nicht nur Kosteneinsparungen bei gleichbleibender Effektivität ermöglicht", sagt Lisa Schoder, US Media Intelligence and Strategic Planning Lead bei Ford. "Sie haben uns auch ermutigt, die gleiche Taktik für weitere Kampagnen zu übernehmen."

Erst vor wenigen Tagen hat Google angekündigt, dass der Masthead, der eine Kombination aus Video und Banner ist und auf der Youtube-Startseite am oberen Bildrand zu sehen ist, künftig auch beim Öffnen der Youtube-App auf dem TV-Gerät als erstes sichtbar sein soll. tt
Themenseiten zu diesem Artikel:
stats