Netflix-Serie

"Dark ist ein riesiger internationaler Erfolg"

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Jonas und Martha kämpfen in der finalen Staffel von "Dark" um ihre Liebe und die Zukunft der Welt
© Netflix
Jonas und Martha kämpfen in der finalen Staffel von "Dark" um ihre Liebe und die Zukunft der Welt
Seit wenigen Tagen ist die dritte Staffel der deutschen Netflix-Serie "Dark" abrufbar, in der es um Zeitreisen in der fiktiven Atomkraftwerk-Stadt Winden geht. "'Dark' ist bis heute unser meistgesehenes Netflix-Original aus Deutschland", teilte der Online-Videodienst auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Zur letzten Staffel wolle man aber "angesichts des noch nicht allzu lange zurückreichenden Launches" keine Zuschauerzahlen veröffentlichen.
Der Streamingdienstleister macht gemeinhin ein Geheimnis um genaue Abrufzahlen. Nur so viel: "'Dark' ist ein riesiger internationaler Erfolg: Nach der Veröffentlichung der ersten Staffel stellten wir fest, dass 9 von 10 Zuschauern aus dem Ausland kamen. Das gilt auch für Staffel zwei - 93 Prozent der Zuschauer von Staffel 1 und 2 stammen nicht aus Deutschland." 


Viele internationale Zuschauer sähen zudem "Dark" gerne auf Deutsch mit Untertiteln, heißt es von der Netflix-Unternehmenskommunikation. "Zum Beispiel sahen in Japan etwa 3 von 4 Zuschauern die zweite Staffel in der Originalsprache, in Korea waren es über 90 Prozent." Außerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz werde "Dark" am häufigsten in Chile und Polen angesehen. 

Die finalen acht Episoden des Netflix-Exportschlagers, die seit Samstag abrufbar sind, bringen das Rätsel um Raum und Zeit zu einem Ende. In der Serie versuchen diverse Zeitreisende, den sich wiederholenden Kreislauf der Ereignisse in der AKW-Stadt Winden zu verstehen und zu durchbrechen. Dabei vermischt das Autorenpaar Baran bo Odar und Jantje Friese die ohnehin verworrenen Familiengeschichten der fiktiven Kleinstadt gekonnt mit mythologischen Anspielungen. Als Schauspieler sind unter anderem Louis Hofmann, Lisa Vicari, Maja Schöne, Jördis Triebel, Oliver Masucci, Andreas Pietschmann, Moritz Jahn und Wolfram Koch zu sehen. dpa
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