Nach 30 Jahren

Vertriebschef Tobias Mai verlässt Burda Verlag

   Artikel anhören
Tobias Mai kehrt Burda nach 30 Jahren den Rücken
© Hubert Burda Media
Tobias Mai kehrt Burda nach 30 Jahren den Rücken
Nach Bauer verliert auch der Burda Verlag seinen Vertriebschef. Tobias Mai kehrt dem Unternehmen mit unbekanntem Ziel den Rücken. Der Vertriebsprofi war seit 30 Jahren für Burda tätig und hat unter anderem das Vertriebsbündnis MZV mit aus der Taufe gehoben. 
Mai werde das Unternehmen zum Ende des Jahres auf eigenen Wunsch verlassen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen, teilt Burda mit. Der Diplom-Kaufmann war seit 1991 für das Unternehmen tätig. Als Vertriebsleiter verantwortete er zunächst Marken wie Bunte und Focus, 2005 stieg er zum Geschäftsführer Vertrieb auf und steuerte in dieser Funktion Vertriebsthemen in Print, Digital und Logistik. 2010 organisierte er die Integration des operativen Vertriebs von Burda in das Joint-Venture MZV. Zudem verantwortete Mai als Geschäftsführer die Burda-Beteiligungen im verlagseigenen Pressegroßhandel. 

Burda-Zeitschriftenvorstand Philipp Welte verabschiedet den Vertriebschef mit warmen Worten: "Tobias Mai genießt in der Branche hohes Ansehen, und seine Arbeit hat über fast zwei Jahrzehnte entscheidend zur Weiterentwicklung und dadurch zum Erhalt des Pressevertriebssystems in Deutschland beigetragen."
Meist gelesen auf Horizont+
Mit Tobias Mai verliere Burda einen exzellenten Vertriebsstrategen, der das Vertriebsgeschäft bei Burda erfolgreich entwickelt und geprägt habe. "Ich habe über viele Jahre eng mit Tobias Mai zusammengearbeitet und schätze ihn als einen überzeugten und überzeugenden Kämpfer für ein gesundes Vertriebssystem gerade auch im 21. Jahrhundert. Für seine hervorragende Arbeit bei uns danke ich ihm von Herzen und wünsche ihm für seine Zukunft alles Gute." 

Ein Nachfolger steht noch fest. Elisabeth Varn, COO des Burda Verlags, arbeite an einer Nachfolgeregelung, die in Kürze bekannt gegeben werden soll. dh
    stats