Mobile Marketing Association

Mastercard, Twitter und ING treten der MMA bei

Daniel Rieber, Country Director Germany der MMA
© MMA
Daniel Rieber, Country Director Germany der MMA
Neue Mitglieder für die Mobile Marketing Association Germany (MMA): Mastercard, ING, Twitter, Wetter.com, Ogury, TAB, Yoc und Groundtruth treten der Organisation bei, die mobiles Marketing voranbringen und Standards etablieren will. Zu den Mitgliedern gehören bereits Firmen wie McDonald‘s, Unilever und Coca-Cola.

Im Rahmen der Erweiterung gibt es auch Veränderungen an der Spitze: Daniel Rieber wird Country Director Germany. Er hat die MMA in Deutschland 2016 gemeinsam mit Mark Wächter gegründet und war bislang für die Mobile Daten Plattform Adsquare tätig. Wächter wird Vorsitzender der Organisation bleiben: "Ich freue mich sehr darüber, dass wir mit Daniel Rieber einen so erfahrenen und motivierten Manager für diese Position gewinnen konnten", sagt er.



Die Werbespendings für Mobile steigen stetig an. Laut Nielsen betrug das Brutto-Wachstum vergangenes Jahr 58,6 Prozent. Laut Emarketer war Mobile bereits für über die Hälfte der digitalen Werbeerlöse verantwortlich. Große Konzerne wie Google und Facebook, die den Großteil der Digitalerlöse auf sich vereinen, verdienen mit Mobile mittlerweile den Löwenanteil des Umsatzes – Tendenz weiter steigend.

„Die immer noch unterproportionalen Investitionen der Werbungtrebenden werden insbesondere im In-App-Advertising, wo Identities statt Cookies für das Targeting vorliegen, deutlich steigen.“
Arne Kirchem
"Für viele Unternehmen wird 2019 ein sicherlich spannendes Jahr", sagt Nicolas von Sobbe, VP Technology Germany bei McDonald‘s und Board-Mitglied der MMA Germany. "Mobile muss beweisen, dass nicht nur technisch immer mehr und dies schneller möglich wird." Ebenso wichtig wird aus seiner Sicht, dass Mobile zu echtem Wachstum führen wird und nicht nur zu Verschiebungen von Geschäft. Arne Kirchem, Media Director DACH bei Unilever und ebenfalls im Board der MMA, sieht den Trend ebenfalls ungebrochen: "Die immer noch unterproportionalen Investitionen der Werbungtrebenden werden insbesondere im In-App-Advertising, wo Identities statt Cookies für das Targeting vorliegen, deutlich steigen", prognostiziert er. pap


Themenseiten zu diesem Artikel:
stats