Mesut Özil

So denken die HORIZONT-Leser über den Rücktritt des Weltmeisters

Mesut Özil ist einer der Hauptdarsteller des Spots
© Beats by Dre
Mesut Özil ist einer der Hauptdarsteller des Spots
Der DFB hat sie abbekommen, die Medien und auch die Sponsoren: die Kritik von Fußballstar Mesut Özil. Kaum ein anderes Thema diskutiert die Branche derzeit so leidenschaftlich wie den Rücktritt des Ex-Nationalspielers. Eine häufig gestellte Frage hierbei: Ist Özils Rundumschlag gegen DFB, Medien und Sponsoren berechtigt? Die HORIZONT-Leser haben eine klare Meinung dazu.
Die Mehrheit der HORIZONT-Leser findet, dass Özils Kritik nicht berechtigt ist. 59 Prozent tendieren demnach zu der Aussage, dass sich der Fußballstar vom FC Arsenal das Schlamassel selbst eingebrockt hat, da er sich mit dem türkischen Präsidenten Erdogan ablichten ließ. 30 Prozent der Befragten glauben hingegen, dass Özil allen Grund zur Kritik hatte, da der Umgang mit ihm in höchstem Maße unfair war. 11 Prozent sind unentschlossen.

Die Umfrage wurde von HORIZONT Online in Form einer Opinary-Abstimmung durchgeführt, die in allen Meldungen zur Causa Özil eingebettet war (siehe unten). Bislang haben mehr als 3000 Personen ihre Meinung abgegeben (Stand: 31.7.2018, 7:30 Uhr). Auf dem Kreisbogen können die User sich verorten und zu einer Debatte positionieren. Die Abstimmung ist nicht repräsentativ.

Özils Werbepartner reagieren unterdessen unterschiedlich auf die Kritik des Fußballers. Während DFB-Sponsor Mercedes keinen Grund sieht für ein vorzeitiges Ende der Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Türken, kommt für Vodafone eine weitere Zusammenarbeit offenbar nicht mehr infrage. Wie die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (FAS) berichtet, hat Vodafone eine bereits produzierte Kampagne mit Mesut Özil gestoppt. Der Telekommunikationskonzern, der im Endverbrauchergeschäft bekanntlich mit der Agentur Jung von Matt zusammenarbeitet,  hat dem Bericht zufolge die Reißleine bereits vor der Fußball-WM in Russland gezogen. ron




stats