Meetrics Viewability Benchmarks

Sichtbarkeitswerte von Video Ads steigen wieder, Display stagniert

Max von Hilgers, CEO und Co-Founder von Meetrics
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Max von Hilgers, CEO und Co-Founder von Meetrics
Die Sichtbarkeitswerte von Display-Anzeigen in Deutschland stagnieren. Das geht aus den jüngsten Viewability Benchmarks von Meetrics hervor. Bei Videos Ads sind die Sichtbarkeitswerte im dritten Quartal nach einem zwischenzeitlichen Tief aber wieder deutlich angestiegen. 
In den vergangenen drei Monaten kamen 62 Prozent der ausgelieferten Ad Impressions auch tatsächlich bei den Nutzern an. Im zweiten Quartal hatte die Sichtbarkeitsrate ebenfalls bei 62 Prozent gelegen. "Natürlich hätten wir uns für das dritte Quartal eine weitere Verbesserung gewünscht, was die Auslieferungsqualität angeht. Gemessen an den technischen Möglichkeiten ist es nach wie vor nicht zufriedenstellend, dass im deutschen Markt 38 Prozent der Display-Werbung nicht sichtbar angezeigt werden", sagt Max von Hilgers, Managing Director von Meetrics. "Dennoch ist eine Viewability von 62 Prozent gerade im internationalen Vergleich guter Durchschnitt, auf dem man in Zukunft aufbauen kann." Immerhin liegt der deutsche Markt damit leicht über dem europäischen Schnitt von 61 Prozent. 


Bei den Video Ads ging es hat sich die Sichtbarkeit zuletzt dafür wieder deutlich verbessert. Nachdem die Rate im 2. Quartal von 77 Prozent auf 63 Prozent abgesackt war, stieg sie in den vergangenen drei Monaten wieder wieder auf 74 Prozent. Damit liegt die Sichtbarkeit von Video Ads in Deutschland deutlich über dem europäischen Durchschnitt von 54 Prozent. 

Die Meetrics Viewability Benchmarks werden vierteljährlich erhoben. Darin gibt der Ad Verification-Anbieter einen internationalen Überblick zu Sichtbarkeitsraten und durchschnittlichen Sichtbarkeitsdauern. Grundlage für die Meetrics Viewability Benchmarks ist die Richtlinie "50/1" des IAB und des Media Rating Council (MRC). Demnach müssen mindestens 50 Prozent der Werbemittelfläche für mindestens eine durchgehende Sekunde im sichtbaren Bereich des Browsers gewesen sein. Bei Video Ads lautet die Empfehlung "50/2", das heißt das Werbemittel muss mindestens mit 50 Prozent seiner Fläche für wenigstens 2 Sekunden sichtbar geworden sein. dh

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