Special

Max von Hilgers, Managing Director und Co-Founder von Meetrics
Meetrics
Meetrics Viewability Benchmarks

Sichtbarkeitsrate für Display-Werbung weiter im Sinkflug

Max von Hilgers, Managing Director und Co-Founder von Meetrics
Die Sichtbarkeitsrate für Display-Werbung ist zum zweiten Mal in Folge im deutschen Markt gesunken. Das geht aus dem aktuellen "Viewability Benchmarks"-Report von Meetrics hervor. Im ersten Quartal 2019 lag die Sichtbarkeitsrate von Display-Werbung in Deutschland bei 54 Prozent und ist damit um einen Prozentpunkt im Vergleich zum letzten Quartal gesunken.
von Giuseppe Rondinella Montag, 29. April 2019
Alle Artikel dieses Specials
X

Im letzten Quartal 2018 kamen noch 55 Prozent der ausgespielten Ad Impressions in Deutschland tatsächlich bei den Nutzern an. Im dritten Quartal waren es noch 62 Prozent. "Video-Werbung schneidet bei der Sichtbarkeit zunehmend besser ab als Display-Werbung, aber es lohnt sich bei Display genau hinzuschauen. Hier sind die Qualitätsunterschiede bei der Platzierung sehr groß und es kommt auf die einzelnen Formate und Anbieter an, die den Unterschied machen", sagt Max von Hilgers, Managing Director und Co-Founder von Meetrics.



Wenn es um die Sichtbarkeit von Video-Werbung geht, steigen die Zahlen seit Monaten kontinuierlich. Die Rate für dieses Segment liegt laut Meetrics aktuell bei 86 Prozent - im letzten Quartal 2018 waren es noch 81 Prozent.

Grundlage für die Meetrics Viewability Benchmarks ist die Richtlinie "50/1" des IAB und des Media Rating Council (MRC). Demnach müssen mindestens 50 Prozent der Werbemittelfläche für mindestens eine durchgehende Sekunde im sichtbaren Bereich des Browsers gewesen sein. Bei Video-Ads lautet die Empfehlung "50/2" - das heißt, das Werbemittel muss mindestens mit 50 Prozent seiner Fläche für wenigstens 2 Sekunden sichtbar geworden sein. ron


stats