Meetrics Viewability Benchmarks

Sichtbarkeitsrate für Display-Werbung steigt wieder

Max von Hilgers, Managing Director und Co-Founder von Meetrics
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Max von Hilgers, Managing Director und Co-Founder von Meetrics
Der Sinkflug der Sichtbarkeitsrate für Display-Werbung ist gestoppt. Nachdem die Werte in den vergangenen Quartalen immer weiter nach unten gingen, zeichnet sich nun eine Kehrtwende ab. Das geht aus den aktuellen Viewability Benchmarks von Meetrics hervor. Demnach lag die Sichtbarkeitsrate im zweiten Quartal dieses Jahres bei 57 Prozent.
Im ersten Quartal 2019 kamen nur 54 Prozent der ausgespielten Ad Impressions in Deutschland tatsächlich auch bei den Nutzern an. Im letzten Quartal 2018 waren es 55 Prozent. Die Sichtbarkeitsrate hat sich nach Monaten des Sinkflugs also wieder ein wenig erholt. An die 62 Prozent-Marke aus dem dritten Quartal 2018 kommt sie allerdings nicht ran.


Im aktuellen Report weist Meetrics neben den Sichtbarkeitswerten erstmals die häufigsten Gründe für die Nicht-Sichtbarkeit aus. Der mit Abstand häufigste Grund dafür, dass Displaywerbung nicht sichtbar ist, ist die ungünstige Platzierung des Banners - nämlich zu weit unten auf der Webseite. In jedem dritten Fall verhindert die schlechte Platzierung die Sichtbarkeit, so Meetrics.

Wenn es um die Sichtbarkeit von Video-Werbung geht, steigen die Zahlen seit Monaten kontinuierlich. Die Rate für dieses Segment liegt laut Meetrics aktuell bei 89 Prozent - im vorangegangenen Quartal waren es noch 86 Prozent.


Grundlage für die Meetrics Viewability Benchmarks ist die Richtlinie "50/1" des IAB und des Media Rating Council (MRC). Demnach müssen mindestens 50 Prozent der Werbemittelfläche für mindestens eine durchgehende Sekunde im sichtbaren Bereich des Browsers gewesen sein. Bei Video-Ads lautet die Empfehlung "50/2" - das heißt, das Werbemittel muss mindestens mit 50 Prozent seiner Fläche für wenigstens 2 Sekunden sichtbar geworden sein. ron 
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