Meetrics Viewability Benchmarks

Sichtbarkeit von Display-Werbung sinkt deutlich

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Max von Hilgers, Managing Director und Co-Founder von Meetrics
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Max von Hilgers, Managing Director und Co-Founder von Meetrics
Die erhöhte Nachfrage nach Werbeinventar im vierten Quartal 2019 ist auf Kosten der Sichtbarkeit gegangen. Das ist eines der zentralen Ergebnisse im aktuellen "Viewability Benchmarks"-Report, den das Unternehmen Meetrics regelmäßig veröffentlicht. Demnach war in diesem Zeitraum nur etwas mehr als jede zweite Display-Werbung hierzulande wirklich für den Nutzer sichtbar.
Wie aus dem Report hervorgeht, liegt die Sichtbarkeitsrate für Display-Werbung aktuell bei nur 55 Prozent. Im Vergleich zum Vorquartal ist der Wert damit um drei Prozentpunkte gefallen. Den Experten von Meetrics zufolge liegt das vor allem an der erhöhten Nachfrage nach verfügbarem Werbeinventar, etwa rund um die Weihnachtszeit.  Daher wurden offenbar schlechtere Werbeplätze belegt.


Die Sichtbarkeit von Video-Werbung ist dagegen im gleichen Zeitraum leicht gestiegen - von 91 Prozent im dritten Quartal 2019 auf nun 92 Prozent. Damit bestätigt die Sichtbarkeitsrate von Video-Werbung weiterhin ihre positive Entwicklung. Auch die sogenannte Viewable Viewtime, also die Zeit, in der das Werbemittel angeschaut werden kann, stieg von zuletzt 18,2 Sekunden auf jetzt 20,2 Sekunden.

Grundlage für die "Viewability Benchmarks" ist die Richtlinie "50/1" des IAB und des Media Rating Council (MRC). Demnach müssen mindestens 50 Prozent der Werbemittelfläche für mindestens eine Sekunde im sichtbaren Bereich des Browsers gewesen sein. Bei Video-Ads lautet die Empfehlung "50/2" - das heißt, das Werbemittel muss mindestens mit 50 Prozent seiner Fläche für wenigstens 2 Sekunden sichtbar geworden sein. ron
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