Medienwandel

Sechs Herausforderungen, denen sich Leitmedien stellen müssen

Leitmedien in der Selbstfindungsphase
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Leitmedien in der Selbstfindungsphase
Das Vertrauen in die Medien schwindet, Reichweiten verschieben sich, das Geschäftsmodell wackelt: Das Umfeld für etablierte Medien verändert sich und damit verändert sich auch die Ausrichtung von Medienmarken. Bei der eigenen Standortbestimmung sind zukünftig sechs Aspekte besonders relevant.
Er gelte ja als polarisierend, stellt Dieter Nuhr im aktuellen Spiegel halb grübelnd, halb staunend fest. „Ich weiß gar nicht, wie es dazu kommen konnte.“ Das Magazin ist dem Kabarettisten bei der Ursachenforschung keine große Hilfe, sondern rätselt ebenfalls: „Wer hat sich verändert: der Mann oder die Welt?“ Eine Frage, die sich Der Spiegel und andere Leitmedien so ähnlich auch stellen können: Wie hat sich die Welt, wie hat sich ihr Publikum verändert – und wo stehen sie selbst?

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Vertrauensschwund

„Fake News“- und „Lügenpresse“-Debatte zeigen Wirkung. 22 Prozent der Deutschen misstrauen den etablierten Medien grundsätzlich, vor zehn Jahren waren es nur 9 Prozent. Das geht aus der Langzeitstudie Medienvertrauen des Instituts für Publizistik an der Universität Mainz hervor.

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