Mediaplaner zur Spiegel-Affäre

"Es wäre ja fast zynisch, wenn der Werbemarkt jetzt plötzlich reagieren würde"

Spiegel-Ausgabe 52/2018: Der Spiegel arbeitet die Relotius-Affäre offensiv auf
© Der Spiegel
Spiegel-Ausgabe 52/2018: Der Spiegel arbeitet die Relotius-Affäre offensiv auf
Nach dem Relotius-Fälschungsskandal beginnt beim Spiegel die Aufarbeitung dieser – nach den gefälschten Hitler-Tagebüchern des Stern 1983 – größten Glaubwürdigkeits-Katastrophe der deutschen Pressegeschichte. Was bedeutet dies für die Reputation des Spiegel im Werbemarkt? Mediaplaner analysieren den Fall aus geschäftlicher Sicht. Und Boris Schramm hat noch grundsätzliche Anmerkungen, zum Markt und zum Spiegel.

In dieser Woche startet beim Spiegel eine Kommission aus internen und externen Fachleuten ihre Arbeit. Sie soll die Vorgänge untersuchen und Vorschläge erarbeiten, wie die internen Sicherungsmechanismen verbessert werden können. Bis diese Kommission alles "abschließend" durchleuchtet hat, lassen der designierte Co-Chefredakteur Ullrich Fichtner und der designierte Blattmacher Matthias Geyer ihre neuen Verträge ruhen. Beide könnten mitverantwortlich dafür sein, dass Relotius so spät entlarvt wurde.

Jetzt kostenfrei registrieren
und sofort alle H+ Artikel lesen!

Die Registrierung beinhaltet
den täglichen HORIZONT Newsletter.

 
Sie sind bereits registriert?
Der Nutzung Ihrer Daten können Sie jederzeit widersprechen.
Weitere Hinweise finden Sie unter Datenschutz.
stats