Leichter Zuschauerrückgang

So lief das "Tatort"-Jahr 2022

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Der Münster-"Tatort" mit Jan Josef Liefers (l.) und Axel Prahl vom 16. Januar zog die meisten Zuschauerinnen und Zuschauer an
© WDR/Bavaria Fiction/Thomas Kost
Der Münster-"Tatort" mit Jan Josef Liefers (l.) und Axel Prahl vom 16. Januar zog die meisten Zuschauerinnen und Zuschauer an
Deutschlands beliebteste Krimireihe "Tatort" hat dieses Jahr einen leichten Zuschauerrückgang erlebt. Das durchschnittliche Publikum schrumpfte um etwa 3 Prozent von 9,18 Millionen auf etwa 8,90 Millionen Menschen bei der Erstausstrahlung im Ersten, wie die ARD-Programmdirektion in München am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
Die Durchschnittszuschauerzahl bei 36 Krimis war damit im Kalenderjahr 2022 so niedrig wie seit 2018 nicht mehr. Damals hatte sie bei etwa 8,7 Millionen gelegen und danach kontinuierlich zugelegt.

Schwächster "Tatort" des Jahres war der Münchner Weihnachtskrimi vom Montag (26. Dezember): "Mord unter Misteln" schalteten linear lediglich 4,1 Millionen ein. An der Spitze aller Sonntagskrimis - und auch aller Fernsehsendungen überhaupt ohne Sport-Übertragungen - stand der "Tatort"-Krimi "Des Teufels langer Atem" aus Münster mit Axel Prahl und Jan Josef Liefers: Am 16. Januar schalteten ihn 14,57 Millionen Zuschauer ein.

Es folgen der Münster-"Tatort: Ein Freund, ein guter Freund" vom 13. November (13,63 Millionen) und der Münster-"Tatort: Propheteus" vom 6. März (11,51 Millionen).

Auf mehr als zehn Millionen Zuschauer kamen 2022 insgesamt nur vier "Tatorte" (2021 noch sechs); es war neben den Münster-Krimis die Kölner Episode "Spur des Blutes" vom 23. Oktober (11,05 Millionen). dpa

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