Kultursponsoring

Was Kulturschaffende von Sponsoren wollen – und umgekehrt

In diesem Jahr verleiht Causales den 13. Kulturmarken-Award
Causales, © Causales
In diesem Jahr verleiht Causales den 13. Kulturmarken-Award
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Nicht nur Sport, auch Kultur will finanziert werden. Kultursponsoring ist dabei ein wesentlicher Bestandteil und steht im Fokus des 10. Kultur Invest-Kongresses, der am 12. und 13. November in Berlin stattfindet. Im Rahmen der Veranstaltung stellt die veranstaltende Agentur Causales eine neue Studie vor, die untersucht, wie Unternehmen und Kulturanbieter den ästhetischen Anspruch in ihrer Zusammenarbeit erleben. HORIZONT ist Medienpartner des Kongresses und des zugehörigen Kulturmarken-Awards. 



Die Studie mit dem Titel „Ästhetik im Kultursponsoring“ setzt sich zusammen aus einer quantitative Online-Umfrage, sowie sechs qualitativen Experteninterviews. Die Antworten der 216 Kulturanbieter und 59 Unternehmen ergeben ein umfassendes Bild davon, dass Kulturschaffende die Ästhetik nicht mehr nur als reine „Lehre des Schönen“  verstehen wollen, sondern auch als Sinneswahrnehmung.




Während es den Kulturanbietern besonders wichtig ist, dass ihre Sponsoren mit Image und Branche authentisch zum jeweiligen Kulturangebot passen, legen die Unternehmen Wert darauf, nicht nur als Geldgeber zu fungieren. Beide setzten auf eine Partnerschaft, die für alle Parteien gewinnbringend sein soll. Am wichtigsten wird die Effizienz der Zusammenarbeit empfunden, gefolgt von Kreativität und dann erst der Ästhetik.


Eine Auszeichnung für gelungenes Kultursponsoring wird auch am Abend des ersten Kongresstages vergeben: Beim 13. Kulturmarken-Award gehen insgesamt Preise in acht Kategorien an Kulturschaffende und ihre Unterstützer. Für eine neu hinzugekommene Kategorie, den „Preis für Europäische Medienkultur“, hat HORIZONT die Patenschaft übernommen. Alle Informationen unter: https://kulturmarken.de/ Lina Marie Weber

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