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Max kommt wieder in deutscher Sprache an den Kiosk

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Der alte und neue Max-Chefredakteur Andreas Wrede (vorne) und Managing Editor Peter Lewandowski
© Malte Metag
Der alte und neue Max-Chefredakteur Andreas Wrede (vorne) und Managing Editor Peter Lewandowski
Nach dem Kiosk-Comeback mit einer internationalen Ausgabe im Frühjahr kommt Max im November nun auch mit einer deutschsprachigen Ausgabe zurück an den Kiosk. Inhaltlich verantwortet kein geringerer als Gründungs-Chefredakteur Andreas Wrede die Ausgabe, mit Peter Lewandowski konnten die Macher außerdem einen weiteren prominenten Zeitschriften-Profi für die deutsche Neuauflage der Magazin-Ikone gewinnen. 
Die deutsche Comeback-Ausgabe von Max kommt am 12. November mit einer Druckauflage von 45.000 Exemplaren an den Kiosk - rund 30 Jahre nach dem Erscheinen der ersten Max-Ausgabe in Deutschland im Januar 1991. Im Frühjahr hatte Max bereits mit einer internationale Ausgabe sein Kiosk-Revival gefeiert - wegen der Coronakrise unter erschwerten Bedingungen. Die Macher wollen aber trotz der widrigen Umstände an der geplanten vierteljährlichen Erscheinungsweise festhalten. Im November folgt nun zwölf Jahre nach der letzten regulären Ausgabe wieder eine Max in deutscher Sprache - zumindest teilweise.


Regie führt Andreas Wrede, von 1991 bis 1996 Chefredakteur der deutschen Max. Danach war der Journalist unter anderem zwei Jahre lang Programmdirektor des Pay-TV-Senders Premiere sowie Chefredakteur von Spiegel Spezial und GQ. In den vergangenen Jahren arbeitete Wrede vor allem als Berater für verschiedene Verlage und als Dozent an der Hamburg Media School. 

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Mit Peter Lewandowski konnte der Verlag einen weiteren renommierten Magazinmacher gewinnen, der als Managing Editor von Max fungiert. Der 63-Jährige war elf Jahre lang Chefredakteur des People-Magazins Gala und zuvor unter anderem Chefredakteur von Playboy und Maxim. Aktuell ist Lewandowski Dozent für Journalismus an der Macromedia Hochschule, Medien-Coach sowie Partner bei der Kommunikationsagentur Nakama Media. 


Den Beauty- und Fashion-Bereich verantwortet Katja Lips, zuvor unter anderem Creative Director von Grazia, die Art Direktion liegt in den Händen des Innsbrucker Designstudios In The Headroom. Für das Redaktionsmanagement ist Tania Gurchenko verantwortlich. 
Martin Luigi leitet als Produktionsmanager die internationale Organisation und Produktion der Fotoshootings. In der Vermarktung arbeitet der Verlag mit freien Verkäufern wie Volker Andres, Peter Wolfram, Julia Fischer und Lothar Redieske zusammen. 

"Max möchte Leuchtturm werden in einer bisweilen desorientiert wirkenden, lärmenden Gesellschaft. Und auch zeigen: Das Leben kann verdammt schön sein", sagt 
Max Iannucci, der italienische Verleger von Max zum Comeback der deutschen Ausgabe. Das Magazin soll künftig vier Mal im Jahr erscheinen, der Copy-Preis liegt bei 8,90 Euro. Um den Vertrieb kümmert sich die Axel Springer-Tochtergesellschaft Press Impact. dh
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