Kritik an Corona-Politik

Nach #Allesdichtmachen sorgt jetzt #Allesaufdentisch für Aufsehen

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An der Aktion beteiligen sich zahlreiche Künstler und Wissenschaftler
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An der Aktion beteiligen sich zahlreiche Künstler und Wissenschaftler
Unter dem Hashtag #allesaufdentisch sorgt eine Aktion im Netz für Aufsehen, die unter anderem die Corona-Maßnahmen und die mediale Berichterstattung darüber kritisiert. Mit dabei sind etwa auch die Schauspieler Volker Bruch und Wotan Wilke Möhring. Auf der dazugehörigen Internetseite wurden mehrere Videos veröffentlicht, in denen über medizinische und gesellschaftliche Aspekte der Pandemie gesprochen wird. "Mit zunehmender Sorge beobachten wir die Entwicklung des politischen Handelns in der Corona-Krise", heißt es dort. 

Bruch, der bereits ein prominentes Gesicht der Aktion #allesdichtmachen im April dieses Jahres war, ist auch im Impressum der Seite als Verantwortlicher aufgeführt. Teil der Aktion #allesaufdentisch ist eine Petition, die einen "Runden Tisch" für das Corona-Krisenmanagement fordert. Zu den Clips heißt es: In den 55 Videos kämen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler "vieler Disziplinen u.a. der Medizin, Virologie, Epidemiologie, Psychologie sowie den Rechtswissenschaften, Ökonomie und Ethik zu Wort". Auch die beteiligten Künstlerinnen und Künstler hätten vielfältige Hintergründe. 


Die Aktion erinnert an #allesdichtmachen, bei der im April zahlreiche prominente Film- und Fernsehschauspieler wie Ulrich Tukur oder Volker Bruch Kritik an der Corona-Politik der Bundesregierung geäußert hatten. Auffällig bei #Allesaufdentisch: Außer Volker Bruch und Wotan Wilke Möhring hat keiner der damals an #allesdichtmachen beteiligten Schauspieler an der neuen Aktion teilgenommen. Damals hatte es Kritik an der Aktion gegeben, einige Schauspieler hatten ihre ironisch gemeinten Videos daraufhin wieder zurückgezogen. dpa/dh

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