KKR steigt bei Springer ein

So begründet Mathias Döpfner den Mega-Deal mit dem Finanzinvestor

Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner
© BDZV / Ausserhofer
Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner
Der US-Finanzinvestor KKR bietet 63 Euro pro Aktie und will mit mindestens 20 Prozent für mindestens fünf Jahre Aktionär von Axel Springer werden. Das ist der zeitliche Horizont, um notwendige Investitionen in Technologie, Marketing und Traffic vorzunehmen, aber auch zusätzliche Akquisitionsmöglichkeiten zu nutzen und den Unternehmenswert dadurch langfristig zu steigern.

In einer kurzfristig anberaumten Telefonkonferenz am Mittwochvormittag erläuterte Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner die Vorteile des KKR-Investments für den Berliner Medien- und Tech-Konzern. Aus diesem Grund blickte er zunächst zurück und sagte: Bisher sei Axel Springer für Aktionäre attraktiv gewesen, weil trotz rückläufigem Printgeschäft Quartal für Quartal steigende Margen und am Ende des Jahres steigende Dividenden zu erwarten gewesen seien. Das aber sei nicht zuletzt Kosteneinsparungen geschuldet gewesen. Nun habe sich die Situation geändert, die "Quartalsperspektive" passe dazu nicht mehr, denn es bedürfe erheblicher, auch antizyklischer Investitionen, um das robuste Wachstum der noch jungen Geschäfte zu fördern.

 Axel Springer Haus Berlin
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