Kinospot von Oliver Voss

Die herrlich ironische Hommage des "Hamburger Abendblatts" an ihre Stadt

Der Spot spielt mit typischen Hamburger Straßenszenen
© Screenshot Youtube
Der Spot spielt mit typischen Hamburger Straßenszenen
Was geschah auf der Reeperbahn gestern um 8 Uhr? Wer das wissen will, muss das "Hamburger Abendblatt" lesen. Die Oliver Voss Werbeagentur hat für die Tageszeitung einen Kinospot entwickelt, der mit herrlich lakonischem Humor mit der Erwartungshaltung von Lesern und Zuschauern spielt. 
In dem 60-sekündigen Werbespot sind typische Hamburger Straßenszenen zu sehen: Die Reeperbahn am frühen Morgen, der Hafen, der Hamburger Dom, aber auch eine ganz normale Straße in einem Wohngebiet. Allen Szenen gemeinsam ist, das dort nichts nennenswertes passiert. Und deswegen auch nicht in der Zeitung steht. Wirklich großartig wird der Spot aber erst durch die musikalische Untermalung: Eine Leierkasten-Version des Evergreens "Auf der Reeperbahn nachts um halb eins", die die Szenen mit trockenem Humor kommentiert.

"Der besondere Reiz lag bei diesem Projekt darin, mit einem humorvollen Blick Besonderheiten Hamburgs zu ereignisarmen Tageszeiten oder auch an unscheinbaren Orten einzufangen. Auch wenn die vermeintlich langweiligen Szenen keinerlei Nachrichtenwert haben, so gibt es für die Zuschauer trotzdem etwas zu entdecken", sagt Christian Hornung, Regisseur des Spots. 

"Mit dem Kinospot umrahmen wir unsere Feierlichkeiten zum 70-jährigen Jubiläum des Hamburger Abendblattes auf humorvolle, hamburgische und unterhaltsame Weise", ergänzt Vivian Hecker, Gesamtleitung Marketing & Events des Hamburger Abendblattes. 

Entwickelt wurde der Spot von der Oliver Voss Werbeagentur, die Produktion übernahm Tony Petersen Film. Die Musik wurde von 2WEI Music produziert. Der Spot ist seit dem Wochenende in den Hamburger Kinos zu sehen. dh


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