"Killerstories Series Award"

ARD lobt Nachwuchspreis für Streamingformate aus

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Christoph Pellander, Carolin Haasis und Jonas Schlatterbeck bei der Pressekonferenz der ARD Degeto auf dem Filmfest Hamburg
© Degeto / Andre Poling
Christoph Pellander, Carolin Haasis und Jonas Schlatterbeck bei der Pressekonferenz der ARD Degeto auf dem Filmfest Hamburg
Der Bedarf an Bewegtbild für digitale Plattformen ist so groß wie nie, der Kampf um die besten Köpfe und Inhalte in vollem Gange. Die ARD Mediathek und die Filmeinkaufsgesellschaft ARD Degeto loben nun gemeinsam einen Nachwuchspreis aus, mit dem ausschließlich Serienkonzepte für die digitalen Plattformen der ARD ausgezeichnet werden. 
Auch bei den Genres gibt es Einschränkungen: Gesucht werden ausschließlich Stoffe aus den Bereichen Horror, Mystery und Suspense. Der "Killerstories Series Award" richtet sich an Studierende deutschsprachiger Filmhochschulen und an Absolventen des Jahrgangs 2020/21 in den Bereichen Drehbuch, Regie und Creative Producing. Prämiert wird das beste Exposé für eine fiktionale Serie ab einer Folgenlänge von 20 Minuten und sechs bis acht Folgen. Die Erzählweise soll sich stilistisch und inhaltlich bewusst von linearen Sehgewohnheiten unterscheiden. Als Jury-Vorsitzenden konnte die ARD den Regisseur Christian Schwochow ("Bad Banks", "Je suis Karl") gewinnen.

"Wenn wir die Streamingplattform der ARD für jüngere Zielgruppen attraktiver machen wollen, müssen wir Geschichten erzählen, die diese Zielgruppe interessiert", betont Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto: "Daher ist es nur konsequent, sich direkt an den Filmnachwuchs zu wenden und sie ihre eigenen Inhalte entwickeln zu lassen." 

"Der Killerstories Series Award sucht außergewöhnliche, radikale, diverse und überraschende Serienideen. Die User:innen selbst sollen die digitale Plattform der ARD Mediathek mit ihren fiktionalen Ideen mitgestalten und prägen", erklären Jonas Schlatterbeck und Carolin Haasis vom Development Content Team der ARD Mediathek. 

Christian Schwochow wandte sich beider Vorstellung des Awards in Hamburg in einer Videobotschaft direkt an junge Filmemacher:innen: "Der Award ist deshalb so besonders, weil er zum einen explizit dazu auffordert, außergewöhnlich und überraschend zu sein. Und zum anderen soll das beste Konzept, das die Jury gemeinsam aussucht, wirklich umgesetzt werden. Deswegen denkt Euch etwas aus, schreibt etwas auf, dass Ihr selber sehen wollt!" dh
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