Infranken.de

Wie ein Regionalportal seinen Werbeumsatz verdreifacht hat

Gero Schmitt-Sausen ist Geschäftsführer von InFranken.de
© Matthias Hoch
Gero Schmitt-Sausen ist Geschäftsführer von InFranken.de
Hat Lokaljournalismus noch eine Zukunft? Angesichts der größer werdenden Dominanz von Google, Facebook & Co. und dem schleichenden Niedergang vieler regionaler Tageszeitungen mehren sich die Stimmen, die regionalen Medien ein baldiges Ende prophezeien. Aber es gibt auch Unternehmen, die offenbar auf einem guten Weg sind, den digitalen Wandel zu meistern.

So hat das Gemeinschaftsportal Infranken.de der Mediengruppe Oberfranken seinen Traffic in den vergangenen zwei Jahren mehr als verdoppelt, der Werbeumsatz stieg zu Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahr sogar um das Dreifache - und das, obwohl das Unternehmen keinen nationalen Onlinevermarkter mehr hat. Gero Schmitt-Sausen, Geschäftsführer von Infranken.de mit Sitz in Bamberg, erklärt im Interview mit HORIZONT, wie er das Portal dank einer sorgfältigen Nutzeranalyse, dem Aufbau eigener Adtech-Kompetenzen und einer engen Zusammenarbeit zwischen Redaktion und Vermarktung auf Wachstum getrimmt hat.

„Wir haben keinen klassischen Onlinevermarkter mehr.“
Gero Schmitt-Sausen
Wie schwierig ist die regionale Vermarktung für ein digitales Nachrichtenangebot? Das ist sehr heterogen. Wir haben hier zum einen die großen nationalen Player mit regionalen Filialen wie zum Beispiel Norma, Expert oder Intersport.

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