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Digitalagentur von MDR und ZDF will Angebote für Kinder ausbauen

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Matthias Montag ist Geschäftsführer von Ida
© MDR/Memofotografie.de/Jens Beulich
Matthias Montag ist Geschäftsführer von Ida
Mit Blick auf gestiegene Konkurrenz im Internet will die Digital-Tochterfirma von MDR und ZDF das Medienangebot für Kinder im Netz ausbauen. Das Unternehmen IDA in Leipzig öffnet dazu einen zweiten Standort im thüringischen Erfurt im Umfeld des öffentlich-rechtlichen Kinder-Kanals KiKA von ARD und ZDF.
IDA-Geschäftsführer Matthias Montag sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Früher war das Inhalte-Angebot für Kinder: Fernseher an. Jetzt ist das Inhalte-Angebot im digitalen Raum viel größer, und es gibt neue Player neben TV-Sendern."


Es gehe auch darum, langfristig den Anschluss an Zielgruppen nicht zu verlieren. Zudem sei es auch eine Verpflichtung der öffentlich-rechtlichen Sender gegenüber Kindern, Bildungsangebote zu schaffen, ergänzte Montag.
„Früher war das Inhalte-Angebot für Kinder: Fernseher an. Jetzt ist das Inhalte-Angebot im digitalen Raum viel größer, und es gibt neue Player neben TV-Sendern.“
Matthias Montag, Ida
Die Digitalagentur plant im ersten Quartal 2021 auch, eine Art Denkfabrik aufzubauen, um Macher zu vernetzen und Wissen zu transferieren. Die Idee geht über den KiKA hinaus: Es sollen auch Redaktionen von anderen öffentlich-rechtlichen Sendern und privaten TV-Sendern, Verlage, Spielzeughersteller, die Gamesbranche und digitale Plattformen auch über Deutschland hinaus eingebunden sein. Montag sagte: "Um sich auf die verändernden Rahmenbedingungen vorzubereiten, glauben wir, dass eine Form von Austauschplattform extrem hilfreich sein kann."

Die Innovations- und Digitalagentur startete vor einem halben Jahr mit ihrer Arbeit, nachdem Mitteldeutscher Rundfunk (MDR) und ZDF im Februar das Unternehmen vorgestellt hatten. 30 Mitarbeiter sind derzeit am Standort Leipzig tätig. Gesellschafter des Unternehmens sind MDR (51 Prozent) und ZDF Digital (49 Prozent), IDA ist eine privatrechtliche Einheit. Die Agentur widmet sich auch Feldern wie Suchmaschinenoptimierung, Nutzerverhalten oder Weiterentwicklung von Apps. Die Auftragslage geht über die Gesellschafter hinaus. Die Agentur arbeitet nach eigenen Angaben auch für andere öffentlich-rechtliche Anstalten und die Privatwirtschaft. Zudem sind eigene Produkte geplant, also ohne Auftrag. dpa
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